Der HSV trennt sich von Labbadia – Gisdol übernimmt

Der HSV hat Trainer Bruno Labbadia beurlaubt. Das gaben die «Rothosen» am Sonntag bekannt. Mit Markus Gisdol ist bereits ein Nachfolger gefunden.

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Bildlegende: Ab Montag in Hamburg tätig Markus Gisdol. Imago

Der Bundesliga-Dino hatte am Samstag das Heimspiel 0:1 gegen Meister Bayern München verloren, es war die vierte Niederlage in Folge. Aus fünf Bundesliga-Spielen haben die Hanseaten nur einen Punkt geholt.

Bruno Labbadia, der bereits von 2009 bis 2010 Trainer bei den «Rothosen» war, hatte den Traditionsklub zu Beginn seiner zweiten Amtszeit im Frühjahr 2015 vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte gerettet.

Doch von der Euphorie der ersten Wochen und Monate unter Labbadia war zuletzt nicht viel geblieben. Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro vor der Saison zahlten sich auf dem Platz bisher nicht aus.

Gisdol übernimmt

Nur wenige Stunden nach der Ausmusterung von Labbadia konnte der HSV bereits einen Nachfolger verkünden. Markus Gisdol soll die Hamburger in der Tabelle nach oben führen. Der ehemalige Hoffenheim-Trainer wird am Montag vorgestellt und erhält auf eigenen Wunsch einen Vertrag bis Ende Saison.

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