Zum Inhalt springen

Header

Audio
Hütter nach der Niederlage gegen Hannover (ARD, Sebastian Korb)
Aus Fussball vom 19.01.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 33 Sekunden.
Inhalt

DFB-Pokal: Achtelfinals Munsy und Gladbach-Schweizer draussen – Fischers Union souverän

  • Ridge Munsy unterliegt im DFB-Pokal-Achtelfinal mit Hansa Rostock bei Leipzig (0:2).
  • Gladbach, mit 4 Schweizer Spielern, geht beim unterklassigen Hannover unter (0:3).
  • Urs Fischer siegt mit Union im Berliner Derby (3:2), Freiburg schlägt Hoffenheim (4:1).

Die Überraschung blieb aus. Ridge Munsy und Hansa Rostock aus der 2. Bundesliga schieden im DFB-Pokal-Achtelfinal bei Bundesligist RB Leipzig aus. Nach dem frühen Kopfball-Tor von Yussuf Poulsen (6.) dominierte das Heimteam weiterhin die komplette Partie, Rostock verzeichnete in der ersten Hälfte zum Beispiel keinen Torschuss.

In Hälfte 2 blieben die Leipziger spielbestimmend, kamen aber erst 8 Minuten vor Schluss zum 2:0 durch Dani Olmo. Munsy leitete eine Chance mit einer Kopfballverlängerung ein (51.) und wäre in der 78. alleine vor dem Tor zum Schuss gekommen, hätte Kevin Kampl nicht in extremis geklärt.

Gladbach desaströs

In Hannover gab es hingegen eine Überraschung. Der Klub aus der 2. Bundesliga eliminierte das oberklassige Gladbach deutlich mit 3:0. Maximilian Beier ragte heraus: Er erzielte das erste und letzte Tor (4./51.) und holte vor dem 2:0 den Elfmeter heraus (36.).

Die Schweizer Yann Sommer und Nico Elvedi durften bei Gladbach von Beginn weg ran, Denis Zakaria und Breel Embolo wurden eingewechselt. Für die Elf von Ex-YB-Trainer Adi Hütter ist es ein weiterer Tiefschlag. In den letzten 8 Pflichtspielen ging sie 6 Mal als Verlierer vom Platz.

Berlin ist rot

Urs Fischers Union gewann auch das 2. Berliner Derby der Saison. Bei der Hertha kamen die «Eisernen» zu einem 3:2-Sieg. Andreas Voglsammer eröffnete das Skore mit einem sehenswerten Tor (11.). In der Folge war das Heimteam zwar ebenbürtig und mehrmals dem Ausgleich nahe, doch ein Eigentor der Herthaner führte zum 0:2 (50.). Suat Serdar, dem auffälligsten Akteur in blau-weiss, gelang ein Doppelpack (54./90.+5), dazwischen netzte Robin Knoche per Volley ein (55.).

Einen ungefährdeten 4:1-Erfolg feierte Freiburg gegen Hoffenheim. In Sinsheim brachte Vincenzo Grifo das Auswärtsteam mit 2 Toren (10./36.) auf die Erfolgsspur. Der ehemalige FCSG-Stürmer Ermedin Demirovic setzte mit dem 4. Freiburger Tor den Schlusspunkt.

SRF zwei, Sportflash, 18.01.2022 20:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Heinz Schweizer  (Heiri)
    Adi Hütter wollte nach YB und Frankfurt mal eine große Mannschaft trainieren und muss nun ganz bitter erfahren, dass er das nicht kann. Max Eberl (Sportchef BMGld) muss handeln, sonst werden die Fohlen nur noch als lahme Pferde auftreten. Schade für Adi, ich mag ihn sehr.
    1. Antwort von Michael Studer  (Mi_St)
      "Dass es das nicht kann" ist ein etwas anmassendes Urteil. Die Resultate sprechen zurzeit eine klare, sehr negative Sprache. Daraus aber ein generelles Urteil abzuleiten, ist nicht nur logisch falsch. Immerhin hatte er bei Frankfurt eine ordentliche Bilanz. Und auch bei Gladbach gabs - zugegebenermassen nur einzelne - Glanzmomente (Kantersieg gegen die Bayern).
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Wer ost aktuell, nebst Nagelsmann, der beste Trainer in der BL? Wer holt definitiv seit 2 Jahren das Beste raus aus seinem Team. FISCHER, der stellt alle in den Schatten. SO SCHAUT'S AUS.
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Hütter mit diesen echt schlechten Leistungen seiner Mannschaft noch lange halten kann. Mit dieser Mannschaft ist ein int. Platz Pflicht. Ich als Sportchef würde jetzt reagieren nicht erst wenige Runden vor Schluss.
    1. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Sie sind auch so einer, der wenn es nicht läuft einfach den Trainer wechselt, ohne die Ursache zu ergründen. Sie könnten glatt Sportchef im Wallis werden...