Ein Phantomtor und seine Folgen

Am Mittwoch steht in der Bundesliga das Spiel zwischen Hoffenheim und Leverkusen auf dem Programm. Das weckt Erinnerungen an das «Phantomtor» von Stefan Kiessling vor Jahresfrist, das in der Bundesliga eine kleine Revolution ausgelöst hat.

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Das «Phantomtor» von Leverkusen in Hoffenheim

0:33 min, vom 19.10.2013

Kleines Tor, grosse Wirkung: Das 2:0 von Stefan Kiessling am 13. Oktober 2013 beim 2:1-Sieg von Leverkusen in Hoffenheim hat in der Bundesliga massgeblich zur Einführung der Torlinientechnologie auf die kommende Saison hin beigetragten.

Beleidigungen an die Adresse des «Torschützen»

Was genau Phantomtorschütze Kiessling («Der schlimmste Treffer meines Lebens») davon hält, ist nicht bekannt. Fakt ist, dass der Bayer-Stürmer nach den Ereignissen vor 14 Monaten in den sozialen Netzwerken übel beleidigt wurde und daraufhin sogar seine Facebook-Seite vom Netz nahm.

Auf falschem Weg ins Tor

Kiessling hatte damals den Ball von aussen durch ein Loch im Netz ins Tor geköpft, was Schiedsrichter Felix Brych übersah und das «Tor» anerkannte. «Ich habe dadurch viel gelernt», erklärt Brych im Rückblick. Die Tage und Wochen nach dem Phantomtor seien hart gewesen, «aber das hat mich stärker gemacht», glaubt Brych.