Zum Inhalt springen
Inhalt

«Ein wunderbarer Spieler» Klopps Lob und Shaqiris Gruss an Neville

Xherdan Shaqiri ist nach seinem Doppelpack gegen Manchester United in aller Munde. Sein schärfster Kritiker ist bedient.

Legende: Video Shaqiri Matchwinner bei Sieg gegen ManUnited abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.12.2018.

«Der Teufel war Shaqiri», titelte die spanische Zeitung Marca nach dem 3:1-Sieg von Liverpool über die «Red Devils» am Sonntagabend. Die bemerkenswerte Joker-Leistung des 27-jährigen Nationalspielers sorgte also nicht nur auf der Insel für Aufsehen.

Shaqiri mit seltenem Kunststück

In der 70. Minute eingewechselt, brauchte Shaqiri nur gerade 3 Minuten für den ersten Streich. In der 80. Minute folgte der zweite. Gleich zwei Tore im ersten Einsatz gegen den Erzrivalen zu erzielen, ist eine Liverpooler Seltenheit. Nur Nigel Clough war dies vor dem Schweizer gelungen, im Januar 1994.

Kein Wunder, dass auch Coach Jürgen Klopp nach dem Spiel schwärmte. «Er ist ein wunderbarer Spieler», sagte der Deutsche. «Sein linker Fuss ist für entscheidende Dinge gemacht.» Auch die BBC strich Shaqiris Wichtigkeit heraus. Klopp habe mit ihm im Sommer einen «Matchwinner» geholt.

Xherdan Shaqiri und Jürgen Klopp.
Legende: Abklatschen nach dem Match Xherdan Shaqiri und Jürgen Klopp. Getty Images

Die Kritiker, allen voran Gary Neville, gerieten am Sonntag in Erklärungsnot. Der ehemalige Spieler von Manchester United hatte nach dem Transfer an Shaqiris Einstellung gezweifelt. In wichtigen Spielen tauche er zudem unter, stänkerte er.

Chefkritiker Neville muss Shaqiri-Show kommentieren

Nun wurde Neville an der Anfield Road Zeuge von Shaqiris bisher bester Leistung im Liverpool-Trikot. Der 43-Jährige kommentierte die Partie als TV-Experte im Stadion. Einen kleinen Seitenhieb an die Adresse Nevilles konnte sich dann auch sein Kollege Jamie Carragher nicht verkneifen.

Der Ex-Liverpool-Spieler überbrachte Shaqiri den Preis für den «Man of the Match» und sagte: «Neville hätte ihn dir geben sollen, doch er wollte nicht runterkommen und dir gegenübertreten.» Shaqiri quittierte die Szene mit einem Lachen und meinte: «Grüss ihn von mir.»

Sendebezug: Radio SRF 3, 17.12.2018, 08:30 Uhr

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.