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Inter erhält wegen Rassismus 2 Stadionsperren
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Fussball-News Ancelotti stärkt Koulibaly den Rücken

Der Napoli-Coach will sein Team vom Spielfeld nehmen, sollte einer seiner Spieler wieder rassistisch beleidigt werden. Und: weitere News.

Napolis dunkelhäutiger Spieler Kalidou Koulibaly ist am Mittwoch in der Partie bei Inter Mailand (0:1) von Inter-Fans wiederholt rassistisch beleidigt worden. Nach dem Spiel stellte sich Neapel-Trainer Carlo Ancelotti hinter seinen Schützling: «Beim nächsten Mal werden wir das Spielfeld verlassen, auch wenn wir verlieren.» Koulibaly, der in der 81. Minute mit Gelbrot vom Platz gestellt wurde, schrieb auf Twitter: «Ich entschuldige mich für die Niederlage und vor allem dafür, dass ich meine Brüder im Stich gelassen habe. Aber ich bin stolz auf meine Hautfarbe, darauf, dass ich ein Senegalese bin, ein Franzose, Neapolitaner: ein Mann.»

Auf Heimaturlaub in Brasilien hat Bayerns langjähriger Rechtsverteidiger Rafinha (seit 2011) seinen Abschied aus München im Sommer konkretisiert. «Mein Zyklus bei den Bayern geht dem Ende entgegen. Es gibt viele Dinge, die in den kommenden sechs Monaten passieren können. Aber ich denke, es ist mein letztes Jahr», verkündete der 33-Jährige.

Die Rückkehr von Mittelfeldspieler Sebastian Rode zu Eintracht Frankfurt ist perfekt. Wie die Hessen am Donnerstagabend mitteilten, wechselt der 28-Jährige auf Leihbasis von Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund nach Frankfurt. Bereits zwischen 2010 und 2014 lief Rode für die Eintracht auf.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 27.12.2018, 17:30 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Emanuel L. Scherrer  (emlu92)
    In Italien ja nichts neues, dass man als Schwarzer rassistisch beleidigt wird!! leider...
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Leider passieren solche Dinge nicht nur in Italien. Da war doch z.B. vor einigen Wochen ein Bananenwurf bei einem Spiel der Super League in der Schweiz, als ein dunkelhäutiger Spieler sich anschickte, einen Eckball zu treten.
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    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      @Graf: Im Unterschied zu den Vorfällen in Italien und anderen Ländern, hat sich der Südkürvler geoutet und wendete sich an die Öffentlichkeit um sich zu entschuldigen und zu erklären. Die Südkurve macht viele Probleme, aber rassistisch ist sie ganz sicher nicht. Ganz im Gegensatz zu Kurven anderer Vereine in der Schweiz, die Nazis und und andere finstere Gesellen aus dem rechten Spektrum beherbergen.
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    3. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Gebauer, so (weiss-)blauäugig wie Sie bin ich nicht. Der Bananenwerfer hat sich zwar geoutet. Seine Erklärung kann man aber nicht glauben. Der Vorfall, um den es geht, ereignete sich schon in der 9. Minute. Trotzdem will der Werfer sich nur darüber aufgeregt haben, dass die FCB-Spieler das Spiel verzögerten. Dabei ging es um etwas ganz Normales, nämlich das Warten mit dem Eckball, bis die grossen Abwehrspieler auch in den Strafraum aufgerückt waren. Also bitte nicht verharmlosen.
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