Fussball-News: Neymar muss vor Gericht

Neymar scheitert in einer 4 Jahre zurückliegenden Betrugsaffäre mit seinem Einspruch. Der Brasilianer wird sich nun vor Gericht verantworten müssen. Und: Ein Rassismus-Vorfall in Serbien hat eine Stadion-Sperrung zur Folge.

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Bildlegende: Ungemach kommt auf ihn zu Neymar. Keystone

Nach der Abweisung eines Einspruchs von Neymar im Steuerstrafverfahren fordert die spanische Staatsanwaltschaft eine zweijährige Gefängnisstrafe und eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro für den Barcelona-Stürmer und dessen Vater. Es geht um eine Klage des brasilianischen Investitionsfonds DIS im Zusammenhang mit Neymars Transfer von Santos zu Barcelona im Sommer 2013. Der Fonds behauptet, er habe nur seine Anteile an der offiziellen Ablösesumme von 17,1 Millionen Euro erhalten. Nach den Ermittlungen der spanischen Behörden sind bei dem Wechsel aber mindestens 83 Millionen geflossen.

Nach rassistischen Kundgebungen von Fans des serbischen Erstligaklubs Rad Belgrad ist dessen Fussballstadion bis zum Entscheid der Liga gesperrt worden. Im Spiel zwischen Rad Belgrad und Partizan Belgrad war der bei den Gästen spielende Brasilianer Everton Luiz mit Affenlauten und einem rassistischen Banner auf der Tribüne beleidigt worden. Nach dem Match kam es zudem zu Auseinandersetzungen zwischen Spielern und Zuschauern.

Der Ligue-1-Klub Nizza und sein Trainer Lucien Favre müssen einen schweren Rückschlag hinnehmen. Der beste Offensivspieler Alassane Pléa fällt wegen einer nicht genauer definierten Knieverletzung für den Rest der Saison aus. Der 23-jährige französische Stürmer erzielte in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend schon 14 Tore.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 20.02.17, 20:00 Uhr