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Legende: Video Riesenparty in Berlin: Union steigt auf abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus sportaktuell vom 27.05.2019.
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Grosser Erfolg für Urs Fischer Union Berlin steigt erstmals in die Bundesliga auf

Die Berliner spielen im Barrage-Rückspiel zu Hause gegen Stuttgart 0:0 und steigen nach dem 2:2 im Hinspiel auf.

Kurz nach Ablauf der 5 Nachspielminuten brachen in der «Alten Försterei» alle Dämme. Hunderte Fans stürmten den Platz, die Euphorie war beinahe greifbar.

Die Union hatte gerade den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse klargemacht – zum ersten Mal in der Klubgeschichte. Dem Team des Schweizer Trainers Urs Fischer reichte nach dem 2:2 im Hinspiel ein torloses Remis zum Gewinn des Barrage-Duells. Die Berliner sind damit der 56. Bundesligist – in der 56. Bundesliga-Saison.

«Ein ganzer Verein hat ein Jahr lang alles dafür gemacht», schwärmte ein aufgelöster Fischer kurz nach Abpfiff. «Die Unterstützung, die Arbeit ... das braucht viele Hände. Es ist ein gemeinsamer Erfolg.»

Berlins doppeltes Pfosten-Pech

Bis zum Schluss mussten die «Eisernen» kämpfen, Stuttgart warf nach einem animierten, aber torlosen Spiel zum Ende alles nach vorne – vergebens.

Der VfB hatte vor allem die 1. Halbzeit dominiert, seine Chancen aber nicht nutzen können. Im 2. Durchgang hatte dann Berlin die besseren Chancen, allen voran Suleiman Abdullahi:

  • 64. Minute: Der Nigerianer kommt nach einem schnellen Berliner Angriff von halbrechts frei zum Schuss. Aus spitzem Winkel ... trifft er den Pfosten.
  • 66. Minute: Nach einem Konter läuft erneut Abdullahi alleine auf Goalie Ron-Robert Zieler los, rutscht aus, schiesst noch im Fallen ... und trifft erneut den Pfosten.

Auch der Video-Schiedsrichter musste mehrmals eingreifen, war aber meist einer Meinung mit Hauptschiedsrichter Christian Dingert. Zu reden gaben vor allem folgende zwei Szenen:

  • Aberkannter Treffer: In der 10. Minute findet Dennis Aogos wuchtiger Freistoss seinen Weg ins Tor. Doch der VAR meldet sich: Nicolas Gonzalez steht am Fünfmeterraum im Abseits und behindert Goalie Radal Gikiewiczs freie Sicht. Vertretbarer Entscheid.
  • Möglicher Elfmeter: Nach einer knappen Stunde prallt Unions Grischa Prömel der Ball im Strafraum an den Arm. Es geschah aber im Sprung und war ohne Zweifel unabsichtlich – VAR sagt: Kein Penalty. Vertretbarer Entscheid.

Steven Zuber spielte auf Seiten des VfB 68 Minuten und hatte kurz vor der Pause mit einem gefährlichen Schlenzer Torhüter Gikiewicz aufs Äusserste gefordert.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 27.05.19, 22:00 Uhr

25 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Benad  (kreanga)
    Union Berlin ist ein ganz besonderer Verein,als im Jahr 2008/2009 das Stadion umgebaut wurde haben 2300 Fans über 140000 Arbeitsstunden gratis geleistet um den Verein zu helfen und haben damit Millionen Euro eingespart.In Deutschland einzigartig und wohl auch in Europa sehr selten anzutreffen.Das solche Fans den Aufstieg sich mit Schweizer Hilfe verdient haben steht für mich ausser Zweifel.Ostberlin hat eben eigene Besonderheiten und der Zusammenhalt der Fans spricht Bände...
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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    Eine herzliche Gratulation dem
    "Hauptmann von Köpenick" und seiner
    Mannschaft !
    Heinz Rühmann in seiner Rolle
    als "Hauptmann von Köpenick" war
    seinerzeit bestimmt nicht populärer
    als momentan die Mannschaft von
    Union Berlin !
    Ein Freund der Deutschen Bundesliga
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  • Kommentar von Klaus Kreuter  (KallePalle)
    Wer die kritische Art der Berliner kennt, der kann erst richtig beurteilen was Urs Fischer dort geleistet hat. Die Basis hat z.B. Jens Keller gelegt und Urs Fischer hat mit seiner ruhigen Art das alles fertiggebracht - Chapeau. Die "eisernen" werden auch in der BL ihren Weg gehen, die Granden der Schweizer Vereine müssten sich verwundert die Augen reiben.
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