Guardiola: «Kann mit dem Druck leben»

Josep «Pep» Guardiola hat am Montagmittag seine erste Medienkonferenz als Trainer des FC Bayern München abgehalten. Der Spanier beschrieb in Deutsch seine Gefühlslage, die Gründe für sein Engagement und den Druck beim Triple-Sieger.

Noch nie waren so viele Journalisten zu einer Medienkonferenz des FC Bayern München erschienen. Kurz nach 12:00 Uhr betrat Pep Guardiola zusammen mit Präsident Uli Hoeness, dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge und Sportchef Matthias Sammer den Medienraum und begrüsste die 250 Anwesenden mit den Worten: «Guten Tag, grüss Gott, meine Damen und Herren. Verzeihen Sie mir mein Deutsch.»

Lust auf Neues

Eine Entschuldigung war angesichts der bereits guten Deutschkenntnisse Guardiolas aber nicht nötig. «Es ist ein Geschenk und ich bin sehr glücklich, hier zu sein», sagte der ehemalige Barcelona-Trainer. «Nach einem Zwischenjahr habe ich neue Herausforderungen gesucht. Wenn dich Bayern ruft, ist das eine Ehre, ein Geschenk. Ich bin wegen der Spieler und der Geschichte des FC Bayern hier», beschrieb er den Grund, weshalb er den Posten bei Bayern München angenommen hat.

Bayern-Spiele in New York verfolgt

Auf die Frage, wie er damit umgehe, dass Bayern München in der vergangenen Saison das Triple geholt hat, antwortete Guardiola: «Ich bin mir bewusst, dass bei einem Klub wie München der Druck immer gross ist. Damit kann ich leben und ich nehme diese riesige Herausforderung an.»

Die Bundesliga kenne er bereits gut. Während der letzten Saison habe er das Geschehen in Deutschland intensiv verfolgt und einen guten Eindruck erhalten. «Ich habe alle Spiele des FC Bayern in New York am TV gesehen.»