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Good News für München und DFB-Elf (Tabea Kunze, ARD)
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Internationale Fussball-News Nations League: Deutschland bleibt Abstieg erspart

Deutschland profitiert von Nations-League-Reform

Die deutsche Nationalmannschaft muss in der Nations League trotz des sportlichen Scheiterns nicht in die B-Liga absteigen. Nach der Aufstockung der höchsten Spielklasse von 12 auf 16 Teams durch das Uefa-Exekutivkomitee startet die Auswahl von Coach Joachim Löw auch 2020 in der A-Liga. Auch Island, Polen und Kroatien bleiben erstklassig. Hinzu kommen die 4 Aufsteiger aus der B-Liga (Ukraine, Schweden, Dänemark, Bosnien).

CL-Final 2022 in München

St. Petersburg und seine WM-Arena hat den Zuschlag für das Champions-League-Endspiel 2021 erhalten. 2022 wird der Final in der Allianz Arena in München stattfinden – 10 Jahre nach der dramatischen Niederlage der Bayern gegen Chelsea im «Finale dahoam». 2023 wird der Königsklassen-Sieger in London gekürt. Die Uefa erinnert damit an die Eröffnung des Wembley Stadions im Jahr 1923. Das Endspiel der laufenden Saison steigt am 30. Mai 2020 im Atatürk-Stadion von Istanbul.

EL-Final 2021 in Sevilla

Das Europa-League-Endspiel 2021 findet in Sevilla im Stadion Ramon Sanchez-Pizjuan statt. Das Endspiel des Uefa Supercups im gleichen Jahr wird in Belfast (NIR) ausgetragen.

Extra-Tribüne für Frauen bei Länderspielen in Teheran

Beim WM-Qualispiel zwischen dem Iran und Kambodscha am 10. Oktober in Teheran wird eine separate Tribüne für Frauen eingerichtet, die rund 4600 Plätze umfasst. Das sind knapp sechs Prozent des Fassungsvermögens von 78'116 Plätzen. Der Iran reagiert damit auf das Drängen der Fifa, auch Frauen ins Stadion zu lassen. Diesen ist der Besuch von Fussballspielen seit der Errichtung der Islamischen Republik im Jahr 1979 untersagt. Für Ligaspiele bleiben Frauen ausgeschlossen, obwohl Sportminister Masoud Soltanifar und sogar Präsident Hassan Rouhani gegen das Verbot sind.

Weibliche iranische Fans.
Legende: Erster Schritt gemacht Iranische Frauen dürfen bei Länderspielen ins Stadion. Keystone

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 24.09.2019, 21:03 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Für die Schweiz ist diese Änderung in der Nations League toll. Sie kann sich in 6 statt 4 Spielen mit starken Teams messen. Und am letzten Spieltag spielen alle 4 Teams der gleichen 4-er-Gruppe gleichzeitig, was fairer ist.
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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Tüpisch für Deutschland sie haben sich wieder einmal mehr aus der Schlinge gezogen. Ich finde das eine Frechheit immer wieder die Regeln zu ändern. Es wird halt eben alles (gesteuert)! Den grosser Nationen wird geholfen und die kleinen hinken immer mehr hintennach.
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    1. Antwort von Aviel Zaugg  (HoppYb17)
      Dann fürchte ich haben Sie etwas am Modus nicht verstanden. Wenn Deutschland in der zweiten Liga spielen würde so würden bei einem allfälligen Playoff um einen EM/WM Qualiplatz Deutschland gegen kleinere Nationen antreten können. Das wäre wiederum den kleineren gegenüber unfair. Und ehrlich gesagt gibt es mit der Modusänderung nur gewinner. Mehr Spiele und Gegnervariation für die Grossen, fairere Turnierquali für die kleineren Nationen...
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    2. Antwort von Rolf MAIER  (Poisson57)
      Sorry, aber auch Island, Polen und Kroatien "profitieren" von dieser Reform. Alles gute Mannschaften, aber sicher nicht "grosse Nationen denen geholfen wird"! Die vier Aufsteiger aus der B-Liga werden ja nicht verdrängt, somit wird die A-Liga eben aufgestockt. Interessant wäre es zu wissen, ob dies für die unteren Ligen auch der Fall ist... theoretisch müsste das gleiche ja auch zwischen B und C-Liga geschehen ? Welche Liga verliert letzendlich 4 Nationen ?
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    3. Antwort von M. Keller  (MK)
      @stadler - sehr richtig. "geld regiert die welt". war vor einigen jahren im eishockey genau gleich. deutschland sportlich abgestiegen, wurden einfach die gruppen aufgestockt und es gab dadurch keinen ab- sondern nur 'auf-steiger'. gewusst wie.
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    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Maier, es gibt in den Ligen A, B und C je vier 4-er-Gruppen und in der Liga D je eine 4-er-und eine 3-er-Gruppe. Die Einteilung in die Ligen geschieht nach der Gesamtrangliste der letzten Nations League, also die ersten 16 Teams sind in Liga A, die zweiten 16 Teams in Liga B usw. Es gibt damit gar keine Absteiger. Deutschland ist also nur einer von 12 Gruppenletzten, denen der Abstieg jetzt doch erspart bleibt. Insofern ist die Schlagzeile des obigen Artikels etwas speziell.
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    5. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Jetzt vermisse ich die Stimmen jener, die sich sonst bei jeder Gelegenheit über Lobbyismus empören. Wenn da die Deutschen nicht davon profitieren....
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