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«Lebensbedrohliche Lage» Mob stürmt Trainingsgelände von Olympique Marseille

Hunderte aufgebrachte Anhänger haben sich am Samstag gewaltsam Zutritt zum Vereinsgelände verschafft.

Transparent in Marseille.
Legende: Parole gegen den Vereins-Präsidenten Transparent in Marseille. Keystone

Rauchbomben, Feuerwerksraketen, eingetretene Gittertore, brennende Bäume: Ein vermummter Mob hat am Samstagnachmittag das Vereinsgelände von Olympique Marseille verwüstet. 25 Personen wurden von den zeitweise überforderten Polizeikräften verhaftet.

Rund 300 aufgebrachte Anhänger protestierten zunächst vor dem Gelände gegen die sportliche Talfahrt und die Klubführung. Dann verschafften sie sich gewaltsam Zutritt in «La Commanderie». Nach Klubangaben sei die Lage für die anwesenden Spieler, Mitarbeiter und Sicherheitskräfte «lebensbedrohlich» gewesen.

Sportliche Krise

Marseille ist in der Ligue 1 nach zuletzt 3 Niederlagen aus den Europacup-Rängen gerutscht. Trainer Andre Villas-Boas erklärte am Freitag, er werde seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Zuletzt wurde Lucien Favre mit dem Klub in Verbindung gebracht.

Olympique Marseille verurteilte die Übergriffe in einer Stellungnahme «auf das Schärfste». Die französische Liga reagierte mit der Verschiebung des für Samstagabend angesetzten Heimspiels gegen Stade Rennes.

Video
Mob verwüstet Trainingsgelände von Olympique Marseille
Aus Sport-Clip vom 31.01.2021.
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15 Kommentare

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  • Kommentar von Søren Ehlers  (Søren)
    @Le Phocéen: Ihr Name mit Postleitzahl lässt darauf schliessen, dass Sie zu denen gehören, die diese "Fan"-Gewalt gutheissen, habe ich recht?
    Wenn ja, sollten Sie sich überlegen, wie nieder das ist, bei so etwas mitzumachen. In den aktuellen Zeiten gibt es zu viele Frustrierte (Lieblingsbeiz zu, Ferien in Dubai wurden verschoben, täglich muss man Hände waschen und und und), die glauben, sie dürften sich einem Mob anschliessen und im Schutze der Horde randalieren.
    1. Antwort von Leo Le Phocéen  (13008)
      Die Gewalt und die Sachbeschädigungen waren zu exzessiv, die Aktion jedoch längst fällig. Sie war u.a. auch gegen die Spieler gerichtet und da gibt es welche die seit Monaten schlecht spielen, den Klub nicht respektieren, gleichzeitig aber 400'000€/Mt. verdienen und noch rumheulen weil sie mehr Lohn wollen. Da platzt dann halt dem "normalen" Bürger resp. Fan irgendwann der Kragen. Die Schere auf dieser Welt öffnet sich immer weiter, da muss man sich manchmal erheben, damit man etwas erreicht.
    2. Antwort von Mark De Guingois  (MDG)
      @le phocéen
      Auch hier: was ist das Ziel?? Bestraffen, tun sie sich doch selbst...
    3. Antwort von Leo Le Phocéen  (13008)
      Ja die Gewalt war nicht gut. Ziel? Dass der Präsident den Verein verlässt und dass die Spieler den Club respektieren. Solche "Besuche" auf dem Trainingsgelände kommen übrigens fast jede Saison vor, nur ist dieser völlig ausgeartet. "Trainingsbesuche" gibt es auch sonst bei vielen Vereinen, halt nicht in der heilen europäischen Elite-Fussballwelt wie bei Bayern und Manchester City, weil man dort halt jegliche Leidenschaft der Fans erstickt hat
  • Kommentar von Leo Le Phocéen  (13008)
    Das passiert halt, wenn man als Präsident nach Marseille kommt, keine Ahnung von Fussball hat und nur Business im Kopf hat. Zudem hat Mr. Eyraud mit seinen Aussagen immer wieder die OM-Fans angegriffen und provoziert. L'OM war schon immer ein Verein des Volkes und so sollte es auch bleiben! In der Hauptstadt oben, da haben sie die Seele des dortigen Vereins verkauft und die "alten" Fans verbannt, aber das geht in Marseille nicht. Irgendwann muss man für seinen Verein einstehen! Allez l'OM!!!
    1. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      All das rechtfertigt die Gewalt und Sachbeschädigungen in keinster Weise.
    2. Antwort von Leo Le Phocéen  (13008)
      Zu Gewalt und Sachbeschädigung wird gegriffen, wenn man auf dem sachlichen Weg nicht ernst genommen wird. Dies war schon immer so, ob man dies gut findet oder nicht.
    3. Antwort von Heidy Rüegg  (heidy70)
      Der Präsident kann sein wie er will das gibt niemandem eine Berechtigung
      etwas zu zerstören, und ich glaube nicht dass dieser FC des Volkes ist, mit 400000 E/M. Das ist ja nicht mehr normal so ein Monatsgehalt nur weil man ein bisschen tschuten kann. Diese Masslosen Einkommen sollten verboten werden und zwar weltweit.
    4. Antwort von Leo Le Phocéen  (13008)
      @Heidy Rüegg wegen dem Gehalt bin ich absolut Ihrer Meinung. Und wenn man bedenkt, dass bei Clubs in England oder sonstigen europäischen Topclubs gewisse Spieler so viel in der Woche verdienen wird die Ungerechtigkeit auf dieser Welt noch sichtbarer. Aber da müsste eben die Uefa die Regeln vorgeben, aber die verdienen halt leider viel zu viel an dem ganzen Kuchen, also wird auch nie etwas unternommen werden.
  • Kommentar von Mark Stalden  (Mark)
    Soviel zum Verhüllungs Verbot in Frankreich.
    1. Antwort von Mihai Löchli  (Siebenbürgen)
      Die haben auch einen Maskenpflicht, daher ist Verhüllungsverbot sowieso passé.