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Internationale Ligen Mexikos Marquez: «Keine Mauer kann uns aufhalten»

Mit einem Tweet nimmt Rafael Marquez, Captain der mexikanischen Nationalmannschaft, die geplante Mauer von USA-Präsident Donald Trump auf die Schippe.

«Keine Mauer kann uns aufhalten, wenn wir an uns selber glauben», twitterte Marquez und stellte dazu ein Video, wie er im Trikot von Barcelona – über eine Mauer hinweg – einen Freistoss direkt versenkte. Der Mexikaner stand von 2003 bis 2010 in Diensten der Katalanen.

Marquez führt Mexiko zu historischem Sieg in den USA

Legende: Video Mexikos historischer Sieg gegen die USA (SNTV) abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.11.2016.

Marquez hatte sich schon anlässlich des WM-Qualifikationsspiels in den USA im vergangenen November kritisch zu den Plänen Trumps geäussert. Das Statement erhielt eine besondere Note, avancierte Marquez doch mit seinem Siegtreffer zum 2:1 zum Matchwinner und führte sein Team zu einem historischen Auswärtserfolg. Für Mexiko war es der 1. Sieg in einer WM-Quali auf amerikanischem Boden seit 1972.

«Vielleicht haben sie jetzt eine schlechte Zeit», sagte der 37-jährige Matchwinner damals nach der Partie.

Auch BVB macht sich über die Mauer lustig

Unterstützung erhält Marquez aktuell von Borussia Dortmund. Der BVB twitterte ein Bild der Südtribüne mit der Vermerk: «Die einzige Mauer, an die wir glauben.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von Mirco Edelmann (mirco33)
    Und Mauern sollen Probleme lösen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Dass man Mauern an Landesgrenzen bauen will, ist absurd und verstehe ich nicht.
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  • Kommentar von Eduard Ender (Soso)
    Laut Statistik werden in Mexiko jeden Tag 18 Menschen wegen Drogendelikten umgebracht, nicht gerechnet sind Tote wegen Drogenmissbrauch und andere Morde. Viele Regierungsleute, Polizisten und Militärs werden großzügig von den Drogenkartellen geschmiert. Das schlimmste Exportgut in die USA sind Drogen und die einhergehende Kriminalität. Wenn die USA eine Mauer baut, kann ich das 100% verstehen.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Das sind nackte Zahlen, die aber die Mauer nicht lösen werden. Sie Leben ein bisschen in den Gedanken ein viertel Jahr hinterher. Diese Mauer wird das Problem mit grösster Sicherheit nicht lösen, den die werden schon längst anders herübergebracht, sei es mit U-Booten, Flugzeuge oder neuerdings auch Drohnen. Kommt dazu das in Florida die meisten Drogengelder auf deren Banken liegen. Man will damit die Illegale Emigration steuern, das ist alles.
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