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Nachfolger von Deschamps «Es gibt nichts Grösseres»: Zidane neuer Trainer von Frankreich

Glatzköpfiger Mann in Anzug vor blauem Hintergrund.
Legende: Nach 5 Jahren zurück auf der grossen Fussballbühne Zinédine Zidane. Keystone/AP Photo/Aurelien Morissard
  • Frankreichs Fussball-Legende Zinédine Zidane wird als französischer Nationaltrainer installiert. Er erhält einen Vertrag bis zur WM 2030.
  • Für den 54-Jährigen ist es die 1. Trainerstation seit seinem Engagement bei Real Madrid bis 2021.
  • Zidanes Vorgänger Didier Deschamps betreute «Les Bleus» bis und mit der WM während 14 Jahren.

Es hatte sich abgezeichnet, nun ist es fix: Am Dienstagvormittag gab Frankreichs Verband offiziell bekannt, dass Zinédine Zidane die Nachfolge von Didier Deschamps als Nationaltrainer antreten wird. Der neue Heilsbringer unterschrieb bis ins Jahr 2030 und soll die Franzosen bei der EM 2028 und der WM 2 Jahre später zu Erfolgen führen.

Der 57-jährige Deschamps war nach der WM in Nordamerika (4. Rang) zurückgetreten. Das Highlight seiner Amtszeit ab 2012 ist der WM-Titel 2018 in Russland. 4 Jahre später verloren die Franzosen in Katar den WM-Final gegen Argentinien.

Zidane hat, wie auch Deschamps, bereits als Spieler seine Spuren im Nationalteam hinterlassen. 1998 führte er die «Équipe Tricolore» an der Seite von Deschamps zum Weltmeistertitel im eigenen Land – 2 Jahre später feierten die beiden gemeinsam den EM-Titel in Belgien und den Niederlanden. Unvergessen ist auch Zidanes Kopfstoss gegen Marco Materazzi im WM-Final 2006.

Erfolge bei Real Madrid

«Ich habe es oft gesagt: Es gibt nichts Grösseres als die französische Nationalmannschaft. Daher ist es eine Freude und natürlich eine grosse Ehre, Trainer dieser französischen Nationalmannschaft zu werden. Es ist aber auch eine Verantwortung», wird Zidane in einer Mitteilung des Verbands zitiert.

Als Trainer stand Zidane bisher nur in 2 Perioden bei Real Madrid an der Seitenlinie. Mit den «Königlichen» gewann der 54-Jährige 3 Mal die Champions League und holte 2 Mal die Meisterschaft. Seit 2021 war der 3-fache Weltfussballer ohne Trainerjob – auch, weil er auf den Posten als Nationalcoach spekuliert hatte.

Eine erste Kostprobe der künftigen Zidane-Equipe wird es im Frühherbst geben, wenn Ende September und Anfang Oktober 4 Nations-League-Partien gegen die Türkei (25.9.), Italien (2.10.) und zweimal Belgien (28.9./5.10.) auf dem Programm stehen.

Radio SRF1, News am Mittag, 28.07.2026, 12:02 Uhr ; 

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