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Gross über die Spitznamen «Polizist» und «Alpen-Magath»
Aus Sport-Clip vom 27.12.2020.
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Nun ist es offiziell Christian Gross stellt sich der Herausforderung Schalke

Nach tagelangen Gerüchten folgt die Bestätigung vom Bundesligisten Schalke: Christian Gross wird als Feuerwehrmann an der Seitenlinie installiert.

Nach 10 Monaten Pause und einer beabsichtigten Neuausrichtung als Trainerberater packt es Christian Gross doch noch einmal. Der kriselnde Bundesligist Schalke präsentierte am Sonntag den 66-Jährigen als neuen Chefcoach. Der Zürcher erhält einen Vertrag bis Saisonende.

Die Gelsenkirchener sind im sportlichen Krebsgang. Mit 4 Remis aus 13 Saisonspielen zieren sie das Tabellenende und haben schon 7 Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

«Ich will den Ehrgeiz der Spieler in jeder Sekunde spüren. Wir brauchen in und um die Mannschaft herum eine positive Grundhaltung, um wieder erfolgreich zu sein», sagte Gross.

Er übernimmt eine Mannschaft, die kaum Tore schiesst (bislang 8 bei 36 Gegentreffern) und ist bereits der 4. Schalker Trainer in der laufenden Meisterschaft:

  • Nach der 2. Runde musste David Wagner gehen.
  • Nachfolger Manuel Baum scheiterte kläglich.
  • Huub Stevens sprang dann nur interimsmässig für die letzten beiden Pflichtspiele des Jahres ein.

Gross ist als «Feuerwehrmann» erprobt und erfolgreich

Gross hatte bei seinen bisherigen Engagements in europäischen Top-Ligen jeweils das Primärziel erreicht. Sowohl bei Tottenham Hotspur (1997/98) als auch beim VfB Stuttgart (2009/10) führte er ein kriselndes Team aus der Abstiegszone heraus.

Nur nachhaltiger Erfolg blieb Gross in England und Deutschland verwehrt. Bei beiden Klubs hielt er sich insgesamt kein ganzes Jahr im Amt. Es folgten Stationen in der Schweiz, Saudi-Arabien und Ägypten.

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Im Mai: «Habe mich dazu entschieden, nicht mehr auf den Platz zu gehen»
Aus sportpanorama vom 10.05.2020.
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Radio SRF 1, Abendbulletin, 17:10 Uhr, 27.12.2020;

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