Im Jahr 2000 hatte Florentino Perez den wohl spektakulärsten Fussballtransfer eingefädelt. Der damalige Kandidat für das Präsidentschaftsamt bei Real Madrid versprach im Falle seiner Wahl die Verpflichtung von Luis Figo. Der Portugiese war damals Barça-Star, ein Wechsel zum Erzrivalen schien unmöglich. Der Rest ist Geschichte: Perez wurde Präsi und Figo ein «Blanco».
Perez gilt als klarer Favorit
Nun verfolgt ausgerechnet Enrique Riquelme, der Herausforderer von Perez bei den Wahlen am kommenden Sonntag, die gleiche Strategie. Am Mittwochabend verkündete der 37-Jährige beim TV-Sender Antena 3 die Transfers von Erling Haaland und Rodri von Manchester City, sollte er Perez ausstechen. Das Spielerumfeld und der englische Klub dementierten indes sofort.
Perez, der die Neuwahlen Mitte Mai an einer kuriosen Medienkonferenz ausrief und als klarer Favorit ins Rennen geht, dürfte José Mourinho als neuen Trainer engagieren. Zudem sollen Ibrahima Konaté von Liverpool und Denzel Dumfries von Inter Mailand nach Madrid gelotst werden.