Der Präsident von Real Madrid, Florentino Perez, hat auf die sportliche Krise des spanischen Rekordmeisters mit der Ankündigung von Vorstandswahlen reagiert. Rücktrittsgerüchte wies der 79-Jährige aber zurück. «Ich bedauere, sagen zu müssen, dass ich nicht aufhöre», sagte Perez ironisch auf einer eigens einberufenen Medienkonferenz.
In den vergangenen zwei Jahren holte Real keinen Titel. Der Klub steckt wegen der schlechten Ergebnisse, aber auch wegen einer Reihe von Affären in einer Krise. Diese bezeichnen Fachmedien als «noch nie da gewesen».
Medien als Feinde
Perez lieferte sich auf der Medienkonferenz Wortgefechte mit einigen der anwesenden Journalisten. Er behauptete, die Medien verbreiteten Lügen. «Sie glauben, sie könnten mich einschüchtern, aber sie geben mir viel mehr Energie, als ich ohnehin habe.»
Zu den vielen Streitereien unter den Real-Spielern sagte Perez: «Das passiert jedes Jahr. Nun ja, eigentlich passiert es jeden Tag. Und danach ist die Sache erledigt.» Schlimmer sei, dass die Information an die Öffentlichkeit gelangte.