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Premier League Historisches 7:2 – Villa demontiert Meister Liverpool

Liverpool geht bei Aston Villa mit 2:7 unter. Manchester United verliert zuhause 1:6 gegen Tottenham.

Liverpool verliert gegen Aston Villa mit 2:7.
Legende: Hängende Köpfe Liverpool verliert gegen Aston Villa mit 2:7. imago images

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp durchlebte einen schwarzen Sonntagabend. Bei Aston Villa – in der Vorsaison am Abstieg vorbei geschrammt – unterlag der Meister ohne den auf dem Absprung stehenden Xherdan Shaqiri 2:7. Zum Mann des Spiels für den Klub aus Birmingham avancierte der vom Zweitligisten Brentford verpflichtete Ollie Watkins mit drei Toren in der ersten Halbzeit. Der Niederlage der «Reds» haftet eine historische Komponente an. Sieben Gegentore kassierte Liverpool zuletzt vor 57 Jahren. Gleichzeitig war es die höchste Niederlage der Klubgeschichte in einem Premier-League-Spiel.

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Aus Sport-Clip vom 04.10.2020.

Son und Kane schiessen ManUnited ab

Auch Manchester United kassierte mit dem 1:6 gegen Tottenham Hotspur eine historische Niederlage. Bei Tottenham brillierten Harry Kane und Heung-min Son als Doppeltorschützen. Manchester-Stürmer Anthony Martial flog in der 28. Minute wegen einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz. 6 Gegentore in einem Premier-League-Spiel hatten die Red Devils zuvor nur 1996 gegen den FC Southampton und 2011 gegen den Stadtrivalen Manchester City hinnehmen müssen.

Solskjaer: «Das ist mein schlimmster Tag» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 04.10.2020.

Erste Saison-Niederlage für Leicester City

Eine Woche nach dem 5:2 gegen Manchester City muss Leicester City den ersten Rückschlag einstecken. Der Meister von 2016 verliert erstmals in dieser Saison ein Premier-League-Spiel – und das durchaus überraschend zu Hause gegen Aussenseiter West Ham. Die Londoner entführten die Punkte jedoch absolut verdient. Michail Antonio sorgte nach 14 Minuten für die Führung. Pablo Fornals (34. Minute) und Jarrod Bowen (83. Minute) machten den Auswärtssieg für West Ham perfekt.

Brendan Rodgers: «Wir haben eine weitere Lektion gelernt»
Aus Sport-Clip vom 04.10.2020.

Arsenal schlägt Sheffield United

Ohne den erst in der Schlussphase eingewechselten Granit Xhaka agierte Arsenal im Heimspiel gegen Sheffield United während einer Stunde harmlos und unbeholfen. Dann wechselte Mikel Arteta Offensivspieler Nicolas Pépé und mit ihm den 2:1-Sieg ein. Der 25-jährige Aussenangreifer kam in der 58. Minute beim Stand von 0:0 auf den Platz. 6 Minuten später stand es 2:0. David McGoldricks Anschlusstreffer 7 Minuten vor dem Ende kam letztlich zu spät.

Radio SRF 3, Bulletin, 04.10.2020, 17:10 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Lieber einmal 2:7 verlieren, als 4 Mal 1:0!
    Gibt halt Spiele wo alles schief läuft..Ist ein Bug vor den Schuss zur rechten Zeit.Die Reds werden die Lehren aus diesem Debakel ziehen. Ich bin sehr froh ist Man City14!Karma!Auf den ersten 3. Plätzen sind Everton, Aston Villa und Leicester. Klar nur eine Momentaufnahme, aber schön zu sehen das nicht schon von Beginn die übliche Verdächtigen die Liga dominieren! Geld gewinnt eben nicht immer die Spiele..
    Gute Entwicklung und das freut mich sehr!
  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Es gibt einfach Tage, da funktioniert gar nichts. Katastrophenpass des Torhüters zum 0:1, drei Tore von Villa waren abgefälscht ... da musste sogar Klopp irgendwann einfach nur noch lachen.
    Die Reds waren irgendwie langsam und zu wenig aggressiv und Villa war überragend - hätten auch noch mehr Tore schiessen können. Wenigstens Salah ist gut in Form, der Rest war gestern nur Durchschnitt - und das reicht halt nicht.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Fie Leistungen von Liverpool waren seit Februar nicht mehr so überragend. Niemand wollte das wahrhaben, haben ein paar Mal mit Dusel gewonnen. Das zieht sich nun weiter und es wird vielleicht ein schwieriges Jahr für Klopp und endet vielleicht nur auf Platz 4. Er kann dann wieder auf die anderen Clubs und Transfers schimpfen, Überbelastung vorschieben etc. Der Klopp Effekt ist vielleicht vorbei, der unbändige Siegeswille auch und die Übermanschaft nur noch normal. Gut für die Liga.