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Messis Titelpremiere im PSG-Trikot (Radio SRF 1, Mittagsbulletin, 24.04.2022)
Aus Fussball vom 24.04.2022.
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PSG zurück auf Meisterthron Das launische Starensemble und die Frage nach Mbappé

PSG ist nach einem Jahr Pause wieder französischer Meister. Misstöne kann der Titel aber nicht kaschieren.

Der 10. Meistertitel in der Klubgeschichte für Paris Saint-Germain ist Tatsache. Die Hauptstädter sind damit in illustrer Gesellschaft angekommen. Wie Saint-Etienne können sie sich nun französischer Rekordmeister nennen. Mit 8 Titeln in den letzten 10 Jahren ist PSG längst Branchenprimus in der Ligue 1. Dies, obwohl die Serie letztes Jahr überraschend von Lille durchbrochen wurde.

Doch die Begeisterung über die höchsten nationalen Weihen hält sich bei den Fans in engen Grenzen. Einmal mehr waren die vom katarischen Besitzer alimentierten Pariser mit dem Anspruch angetreten, die Champions League zu gewinnen. Mit gewaltigen Investitionen und dem Superstar-Dreizack Kylian Mbappé, Lionel Messi und Neymar hätte es endlich klappen sollen. Doch bereits im Achtelfinal war die Mission nach dem Out gegen Real Madrid erneut beendet – zum vierten Mal in den letzten 6 Jahren bedeutete diese Stufe Endstation. Der Meistertitel mit riesigem Vorsprung ist ein schwacher Trost.

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Archiv: Real schafft gegen PSG die Wende
Aus Sport-Clip vom 09.03.2022.
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Bleibt Mbappé doch noch?

Dass die Fans beim Spitzenspiel gegen Marseille teilweise die stimmliche Unterstützung verweigerten, spricht Bände. Und der ablösefreie Abgang Mbappés zu Real scheint in trockenen Tüchern zu sein, auch wenn PSG womöglich noch einmal alle Hebel in Bewegung setzt, um den Weltmeister zu halten. Die Wichtigkeit für den Klub, dem er sich vor vier Jahren angeschlossen hatte, stellte der 23-Jährige mit bisher 22 Ligue-1-Toren auch in dieser Saison unter Beweis.

Im Gegensatz zu Neymar und Messi, die mit Verletzungen und Formschwächen zu kämpfen hatten, war auf Mbappé in allen Wettbewerben Verlass.

Lediglich ein magerer Titel (im Cup war im Achtelfinal gegen Nizza Schluss) gleicht einer Enttäuschung. Gut möglich, dass auf die kommende Saison hin an der Seine noch einmal personell nachgerüstet wird – unabhängig davon, ob Mbappé wirklich geht. Immerhin hat Trainer Mauricio Pochettino angekündigt, in Paris bleiben zu wollen. Auch der Argentinier ist jedoch nicht unumstritten, gerüchteweise auch bei den Spielern. 2023 wird definitiv nur der Gewinn der Champions League gut genug sein.

Radio SRF 1, Mittagsbulletin, 24.04.2022 12:35 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Flury  (Simplizissimus)
    Wenn man bedenkt, dass Messi dem FC Barcelona eine halbe Milliarde abgenommen hat in seiner Zeit, dann möchte ich den Lohnzettel für die drei Helden dort nicht sehen. Financial Fairplay gilt dort offensichtlich nicht. Ich finde es absolut unterirdisch, dass sie nur Erster werden in gerade einmal einem einzigen nationalen Wettbewerbchen. Vom Anspruch her müssten sie mindestens -5er werden. Man müsste m.E. die Lohnsumme irgendwie ins Resultat einbauen, so dass PSG jedes Spiel mit -2 Toren beginnt.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Für die Meisterschaft reichts aber für den CL Titel fehlt ganz einfach die Klasse und Coolness!
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Bei allem Respekt, Mbappe profitiert im Team stark von den Vorlagen seiner Mitspieler wie Messi, Neymar. PSG Problem ist dass das Spiel nur auf Mbapoe ausgerichtet ist. Seine Torausbeute, bei der Ligastärke ist nicht wirklich berauschend. Ligue 1 in etwa wie BL, so sollte er sich an einem Levi orientieren, selbst Ben Yedder von Monaco hat 19 Tore in Ligue 1. Glaube nicht dass er in der la Liga mehr als 20 Tore machen wird.
    1. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Ich dachte sie sind beim Wassersport?