Reus vor der Vollendung, Seferovic vor der Premiere

Am Samstag treffen Dortmund und Frankfurt im Endspiel des DFB-Pokals aufeinander. Für wen werden in Berlin die Titelträume wahr?

Marco Reus und Haris Seferovic. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Titellosen Marco Reus und Haris Seferovic. Imago

Marco Reus gilt als einer der besten deutschen Fussballer. Der bald 28-Jährige hat aber noch nie einen Titel gewonnen. Im Champions-League-Final von 2013 und in den Pokal-Endspielen 2014, 2015 und 2016 ging er mit Dortmund leer aus. Die WM 2014 verpasste er verletzt.

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TV-Hinweis

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Eine Zusammenfassung des DFB-Pokal-Finales sehen Sie am Samstag in der Sendung «sportaktuell» ab 22:30 Uhr auf SRF zwei.

Dieser Fluch soll am Samstag enden. «Frankfurt hat in den letzten Wochen keinen guten Fussball gezeigt. Da ist es nicht so einfach, von jetzt auf gleich den Schalter umzulegen», gibt sich Reus optimistisch.

Hertha und Freiburg hoffen auf Dortmund

Tatsächlich: Die Eintracht war das schlechteste Team der Rückrunde. Dennoch ist die Euphorie in Frankfurt riesig. Der erste Titel seit 29 Jahren winkt. Für Haris Seferovic, den U17-Weltmeister von 2009, wäre es eine Premiere auf Klubebene.

Dortmund-Goalie Roman Bürki holte mit GC 2013 den Cup. 2014 wechselte er zu Freiburg. Seinem Ex-Klub könnte Bürki mit dem Sieg im Final einen Gefallen machen: Holt der BVB den Pokal, rückt Freiburg als Tabellen-7. in die Europa-League-Quali nach. Hertha BSC stünde direkt in der EL-Gruppenphase.