Zum Inhalt springen

Internationale Ligen Schmidt muss in Mainz seinen Posten räumen

Der Schweizer Martin Schmidt ist nicht mehr Trainer des Bundesligisten Mainz 05. Dies teilte der Tabellen-15. der abgelaufenen Saison auf seiner Homepage mit.

Legende: Video «Schmidt muss nach Klassenerhalt gehen» abspielen. Laufzeit 0:50 Minuten.
Aus sportaktuell vom 22.05.2017.

«Die beiderseitige und einvernehmliche Beendigung der Zusammenarbeit erfolgte nach einem sehr offenen und ehrlichen Gespräch mit Martin Schmidt am Sonntagabend», heisst es von Seiten von Mainz' Sportdirektor Rouven Schröder.

Die Europa League als Highlight

Schmidt hatte die Rheinhessen im Februar 2015 übernommen und schaffte 2015 und 2017 den Klassenerhalt mit Mainz. 2016 erreichte der 50-jährige Schweizer mit Mainz gar die Europa-League-Qualifikation. In 81 Ligaspielen feierte Schmidt 29 Siege. Dazu kamen 18 Unentschieden und 34 Niederlagen.

Keine Überraschung

Zuletzt musste Schmidt viel Kritik einstecken, weil die Mannschaft fussballerisch stagnierte und bis kurz vor Ende der Saison um den Klassenerhalt bangen musste.

«Die gemeinsame Entscheidung ist eine Konsequenz aus der sportlichen Analyse der abgelaufenen Saison und der fehlenden Perspektive einer Zusammenarbeit über das Vertragsende 2018 hinaus. Diese hat Martin Schmidt für sich nicht gesehen», so Schröder weiter.

7 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Walter K (Walter)
    Ich hoffe Constantin setzt sich mit Schmidt in Verbindung. Wäre ein super Trainer für den FC Sion.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Sticher (scr)
      Klar doch, um nach 10 Spielen wieder entlassen zu werden!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Pe Schmidt (Der Deutsche)
    Ich sehe es wie Herr Glättli: man hat die Saison anders als bei anderen Vereinen in gegenseitigem Respekt beendet und nun eine Trennung auf Augenhöhe vollzogen. Irgendwann ist mal die Luft raus, das kann passieren. Vor allem nach so einer intensiven Saison. Mainz ist ein guter Verein und Schmidt ein guter und in Mainz auch weiterhin beliebter Trainer, dem man viel zu verdanken hat.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    So eine nüchterne Konsequenz! Nach dem man sich zusammengerauft hat, und in "Schmidt-Manier" gepaart mit "Mainzer-Leidenschaft" ALLE ZUSAMMEN die Bundesligazugehörigkeit erkämpft hat. Als Fan würde ich mir verarscht vorkommen. Hier wurde was "Konsumenten-Freundlich"" nach außen dargestellt, was dann offenbar gar nicht so ist. Mich hat diese Meldung mehr als überrascht und auch enttäuscht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von R. Glättli (R. Maier-G.)
      Sehe ich nicht so! Man hat die Saison gemeinsam und mit Stil zu ende gebracht! Keine Panik-Aktionen und dergleichen! Nun ist die Zeit für die Planung und die Trennung ein Ergebnis daraus! Ich finde es OK!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen