Zum Inhalt springen

Header

Video
Liverpool-Trainer Klopp über das 2:0 seiner «Reds»
Aus Sport-Clip vom 03.01.2020.
abspielen
Inhalt

Sheffield-Trainer begeistert Wenn Liverpool zaubert, schwärmt selbst des Gegners Coach

Nach Liverpools 2:0 gegen Sheffield holte der unterlegene Gäste-Coach zu einer Liebeserklärung für die «Reds» aus.

Die Dominanz des FC Liverpool wird langsam unheimlich. Seit genau einem Jahr ist der Champions-League-Gewinner in der Premier League ungeschlagen. In der aktuellen Saison haben die «Reds» 58 von 60 möglichen Punkten geholt. Das 2:0 gegen Sheffield am Donnerstagabend war eine weitere Machtdemonstration.

Die Art und Weise, wie Liverpool den Gegner dominierte, war beeindruckend. Mit 969 gespielten Pässen stellte die Mannschaft von Jürgen Klopp einen neuen Klubrekord auf. 874 davon fanden einen Mitspieler (90,2 Prozent).

Auch wenn sie im zweiten oder dritten Gang gespielt haben, so haben sie mit Demut und Willen gespielt.
Autor: Chris WilderSheffield-Trainer

Liverpools Auftritt rief bei Sheffields Trainer tiefe Bewunderung hervor. «Sie haben die ersten Bälle gewonnen. Sie haben die zweiten Bälle gewonnen. Sie sind gerannt – nach vorne und wieder zurück. Auch wenn sie im zweiten oder dritten Gang gespielt haben, so haben sie mit Demut und Willen gespielt. Und das als Klub-Weltmeister und Champions-League-Sieger», sagte Chris Wilder. Er liebe alles an Liverpool, so der 52-Jährige weiter, «egal ob in technischer, taktischer oder physischer Hinsicht».

Unser Passspiel war sehr gut. Unser Positionsspiel und unsere Disziplin in der Offensive waren gar aussergewöhnlich.
Autor: Jürgen KloppLiverpool-Trainer

Nicht ganz so überschwänglich beschrieb Klopp die Leistung seiner Mannschaft. Der deutsche Erfolgscoach war aber ebenfalls sichtlich angetan vom Auftritt seiner Schützlinge. «Unser Passspiel war sehr gut. Unser Positionsspiel und unsere Disziplin in der Offensive waren gar aussergewöhnlich», sagte der ehemalige BVB- und Mainz-Coach.

Der nächste Sieg am Sonntag im Merseyside-Derby?

Einziger kleiner Wermutstropfen war der Ausfall von Naby Keita, der sich beim Aufwärmen verletzte. Er wird Liverpool am Sonntag im FA Cup im Merseyside-Derby gegen Stadtrivale Everton fehlen.

Doch auch ohne Keita spricht wenig dafür, dass Liverpool als Verlierer vom Feld gehen muss. Einerseits haben die «Reds» an der Anfield Road seit 51 Spielen nicht mehr verloren. Andererseits ist Everton in diesem legendären Stadion seit 1999 ohne Sieg gegen Liverpool.

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 3.1.20, 06:17 Uhr

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
    Zum Thema Naby Keita und die verletzten Spieler bei Liverpool noch etwas...
    Hier sieht man den Beweis, dass zuviele Spiele definitiv schaden, denn Liverpool hat eine abnormale Zahl an verletzten Spielern. Ihr Glück besteht vorallem darin, dass viele dieser verletzten Spieler ersetzbar sind auf ihren Positionen... Man stelle sich zum Beispiel vor, was passieren würde, wenn sich ein VVD verletzen würde, den Liverpool schlcihtweg nicht ersetzen kann...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jan Smulders  (Jan Smulders)
      YB hat deutlich weniger Spiele zu absolvieren und mehr verletzte Spieler. Man kann einfach auch mal Pech haben. Muss nicht unbedingt ein kausaler Zusammenhang sein, viel Spiele gleich viele Verletzte
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lars Koller  (Lasse)
    Bei LIverpool beeindruckt insbesondere die Tatsache dass Spieler nun Weltstars genannt werden und dieses Team ganz offiziell die beste Clubmannschaft der Welt ist, welche vor ein paar Jahren niemand auf dem Schirm hatte oder nicht erwünscht waren bei ihren Clubs. Robertson, Alexander-Arnold, Matip, Gomez, Milner kosteten praktisch nichts und sind heute Weltklasse. Mane, Salah sind heute Weltstars kamen für vergleichsweise wenig Geld von Southampton und Roma. Klopp machte sie alle zu Weltstars.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Roger Christen  (Roeschi)
    Klopp ist ein Motivator. Seine Spieler reissen sich den A... auf für die Mannschaft.
    Er hat aber auch Glück, dass er auch auf eine hervorragende Ersatzbank zurückgreifen kann, falls mal einer nicht so recht will.
    Mag es ihm gönnen, wenn er den Titel holt. War seit „Alan P. Kennedy“ und vor allem „Ian Rush“ immer schon ein grosser Fan der Reds.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
      Obwohl die Ersatzbank der Reds aktuell leider nicht wirklich überbesetzt ist...
      Sie haben neben den U23-Spielern, die meistens auf der Bank des ersten Teams sitzen nur 12 gesunde Feldspieler, mit Minamino nun 13, was genau für 10 Spieler in der Startelf und 3 Auswechselspieler reicht und das ist bei weitem nicht genug... Wenn man diese Tatsache in Betracht zieht ist die Lage von Liverpool umso beeindruckender...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen