Spanische Justiz leitet Verfahren gegen Messi ein

Lionel Messi ist für den 17. September vor Gericht geladen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung nun offiziell.

Messi soll mehrere Millionen an Steuern hinterzogen haben. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Happige Vorwürfe Messi soll mehrere Millionen an Steuern hinterzogen haben. Reuters

Die Staatsanwaltschaft Barcelona erklärte am Donnerstag, Ermittlungen gegen Lionel Messi und seinen Vater Jorge eingeleitet zu haben. Die beiden wurden für den 17. September vor die dritte Kammer eines Gerichts in Gava, dem Wohnort des Barcelona-Stars, geladen, um sich zu den Vorwürfen der Steuerhinterziehung zu äussern.

Für den 17. bzw. 18. September ist der erste Gruppenspieltag in der Champions League angesetzt, Messi wäre normalerweise mit dem FC Barcelona im Einsatz.

Messi weist Vorwürfe zurück

Vater und Sohn Messi wird vorgeworfen, zwischen 2006 und 2009 mehrere Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Es geht dabei um Lizenzgebühren für Bildrechte, die Messi an Scheinfirmen in Steuerparadiesen abgetreten haben soll.

Lionel Messi wies die Vorwürfe zurück: «Wir sind immer unseren Steuerverpflichtungen nachgekommen gemäss den Empfehlungen unserer Steuerberater. Sie werden diese Angelegenheit auch jetzt für uns klären.»