Sperre gegen Real wird reduziert

Real Madrid muss nur in der anstehenden Winter-Transferperiode auf Neuzuzüge verzichten. Der Sportgerichtshof TAS reduzierte die von der Fifa verhängte Transfersperre um eine Periode.

Kinder in Shirts von Real Madrid spielen Fussball. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stein des Anstosses Real Madrid hat gegen die Wechselbestimmungen mit minderjährigen Fussballern verstossen. Keystone

Damit darf Real Madrid nur im Januar keine neuen Spieler für den Spielbetrieb anmelden. Im Sommer aber kann sich der spanische Rekordmeister wieder auf Shopping-Tour begeben. Die Fifa hatte Real ursprünglich für zwei Transferperioden Zuzüge verboten wegen Verstössen gegen die Wechselbestimmungen für minderjährige Fussballer.

Der Sportgerichtshof trug dem Einspruch aus Madrid teilweise Rechnung. Das Gericht reduzierte auch die Busse gegen Real von 360'000 auf 240'000 Franken. Real hatte beim TAS die Aufhebung der Sanktionen beantragt.

Verhaltene Freude in Madrid

Die Sportrichter in Lausanne gelangten zur Auffassung, dass Real nicht in dem von der Fifa behaupteten Ausmass schuldig sei, hiess es in der Urteilsbegründung. Deshalb habe die Sperre reduziert werden müssen.

Real freute sich über den Teilerfolg, bedauerte in einer Stellungnahme jedoch, dass der TAS «nicht den Mut hatte, das Urteil vollständig aufzuheben.»