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«Verhaltet euch solidarisch» Fifa-Präsident Infantino appelliert an die Fussballgemeinde

Gianni Infantino hat die Fussball-Ligen und ihre Klubs dazu aufgerufen, Nationalspieler für die anstehenden Länderspiele freizugeben.

Fifa-Präsident Gianni Infantino.
Legende: Richtet sich an die Klubs der Premier League Fifa-Präsident Gianni Infantino. Keystone

«Die Abstellung von Spielern für die anstehenden internationalen Fenster ist dringend und unglaublich wichtig», hiess es in einer Stellungnahme Gianni Infantinos. «Ich rufe alle Fifa-Mitgliedsverbände, Ligen und Klubs dazu auf, sich solidarisch zu verhalten, wie es sich für den weltweiten Fussball gehört.»

Die Klubs der Premier League hatten zuvor mitgeteilt, sie würden keine Spieler für WM-Qualifikationspartien in jene 26 Länder abstellen, die wegen der Corona-Pandemie auf der sogenannten roten Liste der britischen Regierung stehen.

Infantino: «Sportliche Identität schützen»

Der Entscheid betrifft den Angaben zufolge fast 60 Spieler aus 19 Premier-League-Klubs. Auf der Liste stehen überwiegend Länder in Südamerika und Afrika.

«Viele der besten Spieler der Welt spielen in Ligen in England und Spanien», so Infantino. «Wir sind überzeugt, dass diese Länder ihre Verantwortung wahrnehmen und die sportliche Integrität von Wettbewerben rund um den Globus schützen und bewahren.»

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
    Der Spitzenfussball ist ein Sport und darf nicht von einzelnen Ligen für sich beansprucht werden. Leider sind die Spitzenfussballer zum Kapital geworden und stehen nicht mehr allen zur Verfügung. Sondern die Reichen und Starken behalten es/sie für sich.
  • Kommentar von Hildegart Rüdisüli  (Hildegart Rüdisüli)
    Ach wie süss, Infantino und die Fifa appelieren an die Solidarität, an fussballerische Werte der "Fussballgemeinde"... Der war gut...! War auch sehr solidarisch, wie die Fifa/UEFA Turniere organisiert - mit viel Solidarität für die dortige Bevölkerung (Gesundheit, Teilhabe usw). Oder wie sie auf Werte beharren, sobald irgend ein repressiver Staat mit den Geldscheinen wedelt... Bitte an die Klubs & v.a. Spieler: Setzt ein Zeichen gegen diesen Heuchler-Verein und boykottiert solche Absurditäten!
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Wie gehabt, es geht auch hier wie immer ums Liebe Geld, die Clubs schauen nur für sich und die NM haben das Nachsehen und es gibt eine Wettbewerbsverzerrung weil nicht allen die Besten Spieler für die WM Quali zur Verfügung stehen und, das ist schade und nicht OK
    1. Antwort von Dominik Senter  (Sentiniho)
      Naja warum sollten jetzt die Klubs vor der Fifa auf die Knie gehen, auch der Fifa geht es nur ums Geld. Aus meiner Sicht muss sich, in solch einer aussergewöhnlicher Lage, die Fifa mit den verschiedenen Ligen arrangieren. Vielleicht muss bis und mit WM, die Fifa mal kürzertreten.