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Favre: «Habe vergessen, dass ich verletzt bin» (ARD, Anne van Eickels)
abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
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Verl wieder Cup-Schreck Brandt schiesst Gladbach in 3 Minuten aus dem Pokal

  • Julian Brandts Doppelpack sorgt bei Dortmunds 2:1-Sieg gegen Gladbach in der 2. Runde des DFB-Pokals für den Sieg.
  • Viertligist Verl wirft nach Augsburg auch Zweitligist Kiel im Elfmeterschiessen aus dem Pokal.
  • Der VfL Wolfsburg mit Mbabu und Steffen unterliegt RB Leipzig mit Yvon Mvogo gleich mit 1:6.
  • Nürnbergs Michael Frey unterliegt Kaiserslautern trotz persönlichem Torerfolg im Penaltyschiessen.

Matchwinner in der Elf von Lucien Favre war unbestritten Julian Brandt. In der 77. Minute machte er für Dortmund gegen Gladbach zuerst die 0:1-Hypothek durch Marcus Thuram wett. Nico Elvedi und Denis Zakaria hatten den Abschluss des Deutschen unhaltbar für Yann Sommer abgelenkt. Nur 3 Minuten später legte er sogar nach: Per Kopf besorgte er den 2:1-Endstand. Sehr zur Freude von Lucien Favre, der derart ausgelassen jubelte, dass seine Verletzung am Oberschenkel wieder schmerzte. Manuel Akanji und Marwin Hitz spielten wie alle Schweizer auf dem Platz durch.

Julian Brandt und Yann Sommer.
Legende: Der eine trifft, der andere ist am Boden Julian Brandt (l.) und Yann Sommer. imago images

Der SC Verl sorgte für die grösste Überraschung des Tages. Nach Bundesligist Augsburg warf der Viertligist auch Zweitligist Holstein Kiel (ab 80. mit Salim Khelifi) aus dem Pokal. Verl gewann 8:7 nach Penaltyschiessen.

Hertha Berlin feierte gegen Dresden (mit 35'000 Auswärtsfans im Olympiastadion) einen Krimi-Sieg. Dresdens Patrick Ebert erzielte in der 90. Minute das 2:2 und rettete Dresden in die Verlängerung. Dort waren dann die Herthaner im Glück: Nach 123 Spielminuten wuchtete Jordan Torunariga den Ball zum 3:3 in die Maschen – es ging ins Elfmeterschiessen. Kevin Ehlers verschoss den 6. Dresdner Penalty, womit Berlin in die nächste Runde einzog.

Den Unterschied machten die Leipziger gegen Wolfsburg im Duell der Bundesligisten in nur 6 Minuten. Marcel Sabitzer, Emil Forsberg und Konrad Laimer stellten ab der 55. Minute von 1:0 auf 4:0. Es ist der höchste Sieg von Leipzig im DFB-Pokal. Kevin Mbabu lieferte beim Tor zum 1:6-Schlussstand die Vorarbeit. Auch Renato Steffen und Yvon Mvogo spielten durch.

Kevin Mbabu ist vor Yussuf Poulsen am Ball
Legende: Glücklos Kevin Mbabu ist zwar hier vor Yussuf Poulsen am Ball, agierte gegen Leipzig aber verunsichert. imago images

Michael Frey (89.) schoss Nürnberg gegen das unterklassige Kaiserslautern (3. Liga) in extremis und äusserst listig dazu in die Verlängerung. Nach Elfmeterschiessen unterlag der Zweitligist jedoch 5:6. Kurios: Bei Nürnberg stand in den Schlussminuten und bei den Penaltys ein Rechtsverteidiger im Tor.

Enrico Valentini
Legende: Rechtsverteidiger, Captain und bei Bedarf auch Torwart Enrico Valentini musste ins Tor, weil sich Goalie Patric Kland verletzte und keine Wechsel mehr möglich waren. imago images

Ex-YB-Verteidiger Kasim Nuhu Adams durfte sich gegen 2.-Liga-Klub Aue feiern lassen. Er schoss für Düsseldorf den 2:1-Endstand und machte damit die Wende nach Aues 1:0-Führung perfekt.

Adi Hütters Top-Transfer des Sommers Bas Dost schien Frankfurt gegen St. Pauli (2:1) zu einem ungefährdeten Sieg zu schiessen. Er traf nach 4 und 17 Minuten zur beruhigenden 2:0-Führung. St. Paulis Stürmer Waldemar Sobota gelang per Penalty kurz vor der Pause der Anschlusstreffer, was Frankfurt etwas zittern liess.

Bei der Partie Bremen gegen Zweitligist Heidenheim (4:1) stellte sich nie die Frage nach dem Sieger. Michael Lang spielte bei den Werderanern, die nach 18 Minuten schon 3:0 führten, durch.

Sendebezug: Radio SRF 1, Bulletin von 23:03 Uhr, 30.10.2019

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