Wolfsburg scheitert an sich selbst

Für Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez spitzt sich die Situation in der Bundesliga wieder zu. Der VfL Wolfsburg kassierte gegen Bremen eine 1:2-Heimniederlage und steckt mitten im Abstiegskampf.

Didavi verwirft die Hände Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Traf nur den Pfosten Wolfsburgs Didavi hadert. Imago

Die Gastgeber gerieten durch einen Doppelschlag von Serge Gnabry, Werders bestem Skorer, früh mit zwei Toren ins Hintertreffen (10./18. Minute). Dank Borja Mayoral, der den Ball nach einem Corner mit der Brust über die Linie drückte, gelang ihnen zwar der schnelle Anschlusstreffer. Mehr Zählbares brachten sie aber trotz intensiver Bemühungen nicht zustande.

Wolfsburg zu wenig effizient

Rodriguez ohne Glück

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Favre mit gutem Händchen

Lucien Favre hat Nizza mit seinem guten Gespür im Meisterrennen der Ligue 1 gehalten. Dank Joker Mickaël Le Bihan gewann das Team des Schweizer Trainers gegen Montpellier nach 0:1-Rückstand 2:1. Nach einer Stunde eingewechselt, erzielte Le Bihan das Anschlusstor (68.) und in der 85. Minute den Siegtreffer.

Während Benaglio bei den Gegentreffern machtlos war, erlebte Rodriguez einen unglücklichen Abend. Der unter Valérien Ismaël zum Innenverteidiger umfunktionierte Schweizer lenkte beim 0:1 Gnabrys Schuss unhaltbar für Benaglio ab und vergab kurz vor der Pause eine Grosschance. Nach einem Abpraller hatte er im Strafraum freie Schussbahn, schoss den Ball aber aus der Drehung auf den Körper von Werders Keeper Felix Wiedwald.

Für die Wolfsburger war es die 5. Niederlage in den letzten 6 Spielen. Werder hievt sich zumindest vorübergehend punktgleich mit den «Wölfen» auf den 14. Platz.