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1:1 der Schweiz in Basel Punkteteilung schmeichelt Deutschland

  • Die Schweiz und Deutschland trennen sich im zweiten Nations-League-Spiel in Basel 1:1 unentschieden.
  • Silvan Widmer gleicht die Führung von Ilkay Gündogan mit seinem ersten Länderspieltor aus.
  • In der Schlussphase ist die Schweiz näher am Sieg als die Deutschen.

In einer Nicht-Corona-Zeit wäre diese erste Pflichtspiel-Partie zwischen der Schweiz und Deutschland seit der WM 1966 mit Sicherheit mit viel Applaus begleitet worden. So wirkte die Atmosphäre im leeren St. Jakob Park dem Gebotenen nicht immer angemessen.

Das Spiel schrieb nämlich einige Geschichten: Das erste Länderspieltor Silvan Widmers etwa, der in der 58. Minute nach glänzender Vorarbeit von Breel Embolo zum 1:1 ausgleichen konnte. Der Verteidiger des FC Basel, der für Kevin Mbabu in die Mannschaft rückte, verwertete die Hereingabe abgeklärt im Stile eines Vollblut-Stürmers.

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Widmer versenkt im Stile eines Goalgetters
Aus Sport-Clip vom 06.09.2020.
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Die Schweiz war in der Folge gar näher am Siegtreffer als die Deutschen, in deren Spiel sich Licht und Schatten abwechselten. Granit Xhakas Freistoss konnte Bernd Leno gerade noch parieren (85. Minute), Ruben Vargas scheiterte gleich darauf mit einem frechen Absatztrick. Und in der Nachspielzeit hätte Xhaka mit einem Kopfball eigentlich reüssieren müssen.

Video
Xhaka hat den Siegtreffer auf dem Kopf
Aus Sport-Clip vom 06.09.2020.
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Gündogan bringt Deutschland auf Kurs

So blieb es beim 1:1, das den Deutschen, die anfangs dominiert hatten, noch schmeichelte. Ilkay Gündogan war es, der in der 14. Minute das Skore eröffnet hatte. Der Mittelfeldspieler war von der Schweizer Hintermannschaft vergessen worden, nachdem sich Verteidiger Matthias Ginter mit in den Angriff eingeschaltet und zurückgelegt hatte.

Doch die Nati konnte sich steigern und erspielte sich ihrerseits einige Ausgleichschancen. Haris Seferovic scheiterte mehrmals aus aussichtsreicher Position. Auch Renato Steffen, von Embolo bedient, fand keinen Weg an Leno vorbei (26.). Der Knoten platzte schliesslich erst in der zweiten Halbzeit mit dem Auftritt Widmers endgültig.

Einen Wermutstropfen musste die Nati aber dennoch verkraften. Der glänzend aufgelegte Embolo blieb nach einem harten Tackling seines Gladbacher Teamkollegen Ginter nach gut 70 Minuten mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und musste mit einer Blessur am linken Fuss ausgewechselt werden. Eine Diagnose steht noch aus.

Video
Seferovic hat in Halbzeit 1 das Schweizer Tor auf dem Fuss
Aus Sport-Clip vom 06.09.2020.
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Nächste Bewährungsproben im Oktober

Am 10. Oktober geht es in der Nations League weiter. Dann trifft die Schweiz auswärts auf Spanien, bevor sie drei Tage später ebenfalls in der Fremde zum Rückspiel gegen Deutschland antritt.

SRF zwei, sportlive, 6.9.2020, 20:00 Uhr;

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Komisch wie Llw dies in Interviews sieht, in beiden Spielen sieht er D sehr gut und man hätte mit mehrerern Toren in Führung gehen müssen. Verzerrte Wahrnehmung, die D waren in beiden Spielen die schlechtere Manschaft, sie überschätzen sich, sagen es fehlten Spieler, (bei den anderen war das auch so)....kommt mit hätte, wär und sollten....Ausreden und Phrasen von Löw, Phrasen die nicht von Stärke, sondern Schwäche
  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Hätten doch den Sieg verdient !! HOPP SUISSE fürs nächste Spiel !!!
  • Kommentar von Ueli Kumli  (uliswiss)
    Nach Gündogans Interview habe ich mich gefragt, ob denn der Gündogan bei einem anderen Spiel gewesen sei? Vielleicht bei einem Spiel seines geschätzten Präsidenten Erdogan......... ;-)