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Zusammenfassung Schweiz - Griechenland
Aus Sport-Clip vom 01.09.2021.
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2:1 im Test gegen Griechenland Zuber und Vargas bescheren Yakin einen gelungenen Einstand

  • Die Schweizer Nationalmannschaft gewinnt das Testspiel in Basel gegen Griechenland mit 2:1.
  • Zuber und Vargas sorgen für die Tore und bescheren Nati-Trainer Murat Yakin einen erfolgreichen Einstand.
  • Zu reden gab rund um die Partie der Ausfall von Captain Granit Xhaka, der wegen eines positiven Corona-Tests in Isolation ist.

Vor seinem Debüt als Nationaltrainer war Murat Yakin vor allem mit einer Frage konfrontiert: Wer soll gegen die Griechen für Tore sorgen? Mit Xherdan Shaqiri, Breel Embolo und Mario Gavranovic standen dem Nachfolger von Vladimir Petkovic drei Offensivspieler nicht zur Verfügung. Zudem fiel Captain und Mittelfeldmotor Granit Xhaka wegen eines positiven Corona-Tests kurzfristig aus.

Die Antwort auf die brennendste Frage sei vorweggenommen: Steven Zuber und Ruben Vargas waren es, welche die Tore gegen Griechenland erzielten. Eines früh in der ersten, eines früh in der zweiten Halbzeit.

4 Debütanten: Yakin testet fleissig

Damit sorgten in Basel zwei Spieler für die Tore, die auch an der EM unter Petkovic zum Zug gekommen waren. Yakin nutzte den Test aber auch dazu, neuen Gesichtern eine Chance zu geben. Mit Torhüter Gregor Kobel und Verteidiger Cédric Zesiger standen zwei Debütanten in der Startelf. Zusammen mit Zesiger bildeten Fabian Schär und Eray Cömert die Innenverteidigung, Silvan Widmer und Ricardo Rodriguez besetzten die Aussenbahnen.

Dass Yakin in der Pause und auch im Laufe der zweiten Halbzeit kräftig durchwechselte, war dem Spielfluss nicht gerade zuträglich. Unter anderem kamen mit Andi Zeqiri und Ulisses Garcia zwei weitere Spieler zu ihrem Debüt in der A-Nati.

Doch wichtige Erkenntnisse konnte der neue Nati-Trainer bereits zuvor sammeln. Bis zu seiner Auswechslung in der 65. Minute war beispielsweise Zuber einer der absoluten Aktivposten.

Das 1:0 in der 7. Minute leitete der eben erst zu AEK Athen gewechselte Mittelfeldspieler selbst ein und schloss nach der Hereingabe von Widmer aus der Drehung ab. Beim 2:1 durch Vargas (51.) war es Zuber, der von der linken Seite die Vorlage in den Strafraum lieferte.

Schweiz nur kurzzeitig von der Rolle

Yakin hat aber auch gesehen, dass die Schweizer das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit sukzessive den Griechen überliessen – und dafür eiskalt bestraft wurden. Vangelis Pavlidis (34.) bezwang Kobel aus kurzer Distanz zum 1:1, nachdem die Schweizer dem Gegner zu viel Raum gelassen hatten.

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Pavlidis gleicht für Griechenland aus
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Die Griechen kamen auch in der zweiten Halbzeit zu der einen oder anderen Chance. Pavlidis traf in der 63. Minute den Pfosten. Zudem vergab Anastasios Douvikas in der Schlussphase eine aussichtsreiche Chance. Aber auch Zeqiri brachte den Ball Sekunden vor dem Schlusspfiff nicht im Tor der Griechen unter.

Insgesamt aber kann Yakin mit dem Gezeigten zufrieden sein. Nicht zufriedenstellend war hingegen die Kulisse: Lediglich 3500 Zuschauer fanden den Weg in den St. Jakob-Park.

So geht's weiter

Bei diesem Zusammenzug stehen noch 2 WM-Quali-Spiele an. Am Sonntag empfängt die Schweizer Auswahl in Basel Italien, ehe sie am Mittwoch in Belfast auf Nordirland trifft.

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Die Live-Highlights bei Schweiz - Griechenland
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SRF zwei, sportlive, 01.09.2021, 20:10 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Für mich wirkte das gestern ziemlich entspannt. Offenbar zeigt Yakins Art bereits etwas Wirkung. Schön, dass gestern so viele Spieler aus der heimischen Liga auf dem Platz waren, die alle auch einen ordentlichen Auftritt zeigten (Zesigers Fehler sei ihm verziehen). Wer sich gestern durch die diversen Qualispiele gezapt hat, hat auch gesehen, dass noch kein Team wirklich in Form ist. Wir werden also sicher nicht das Italien der EM sehen. Ein Funken Hoffnung bleibt...
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Gebauer, die Form anderer Teams sagt überhaupt nicht aus über die Form Italiens. Italien spielt erst heute Abend auswärts in Bulgarien, weshalb erst danach eine Einschätzung möglich sein wird. Davon abgesehen, werden wir - und das ist wohl wirklich viel sicherer - am Sonntag nicht die Schweiz der EM sehen. Ich befürchte, dass die Schweiz weiter von ihrer EM-Form entfernt ist, als dies bei Italien der Fall sein könnte. Italien war zudem schon vor der EM konstant sehr gut in Form.
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Graf: die ersten Einsätze der italienischen Nationalspieler in der Serie A haben gezeigt, dass sie (wie alle anderen Spieler) noch nicht in Form sind. Es fehlt an Rhythmus und der nötigen frische, nach einer langen Saison und einer harten Vorbereitung. Ich erwarte Italien stark, aber nicht überragend. Mit einer konzentrierten, soliden, solidarischen und kampfstarken Defensivleistung ist auch für die ersatzgeschwächte Schweiz ein Sieg möglich.
  • Kommentar von Christian Hofstetter  (hofi)
    Halt ein Freundschaftsspiel mit ein paar Eindrücken, die doch vielsagend sind. Das Mittelfeld mit Zakaria, Freuler und Sow hat nach gutem Start das Spiel aus den Händen gegeben. Zakaria ist ein Schatten seiner selbst. Wieso dieser Mann Gladbach verlassen wollte, spricht nicht für seine Selbsteinschätzung. Der Aktivposten war Zuber. Dass der nicht mehr in der Bundesliga spielen darf, ist ein schlechter Witz. Ohne Xhaka und ohne die verletzten Stürmer wird das nichts gegen Italien. Und danach..?
  • Kommentar von Felix Burch  (Fritzli)
    Warum ein Zakaria gespielt hat?45 Minuten in existent, beim BL.Gladbach noch keine Minute gespielt, gehört sicher nicht in die Nati.
    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Burch, dann müsste Muri "alle Bankdrücker" draussen lassen und dann mit "Welchen" spielen?