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Aleksandrov schätzt Bulgariens Chancen gegen die Schweiz ein
Aus Sport-Clip vom 23.03.2021.
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Aleksandrov zum Nati-Gegner «Eigentlich hat Bulgarien keine Chance, aber ...»

Der ehemalige bulgarische Internationale Petar Aleksandrov traut seinem Herkunftsland in der WM-Quali gegen die Schweiz nicht viel zu.

Vorbei sind die Zeiten, als das bulgarische Nationalteam noch für Furore sorgte. An der WM 1994 in den USA waren die Südosteuropäer – angeführt vom damaligen WM-Torschützenkönig Christo Stoitschkov (zusammen mit dem Ukrainer Oleg Salenko) – noch bis in den Halbfinal vorgestossen.

Flaute seit 2004

4 Jahre später schaffte Bulgarien auch den Sprung an die WM-Endrunde in Frankreich, 2004 nahm die aktuelle Nummer 68 im Fifa-Ranking am EM-Turnier in Portugal teil. Seither verpasste Bulgarien in 9 Anläufen die Qualifikation für ein grosses Turnier.

Im Vorfeld des WM-Quali-Duells der Schweiz mit Bulgarien konnte SRF Sport mit dem ehemaligen bulgarischen Internationalen Petar Aleksandrov über das Nationalteam sprechen. Der 58-Jährige gewann 1993 mit Aarau den Schweizer Meistertitel, aktuell ist er Assistenzcoach und Stürmertrainer des Klubs aus der Challenge League. Das bulgarische Nationalteam verfolgt er weiterhin mit grossem Interesse.

Das sagt Aleksandrov ...

  • zur Qualität, die seit Jahren fehlt: «Es kommt zu wenig, einerseits vom Verband, andererseits von den Spielern. Es gibt zu viele Ausländer in der bulgarischen Liga. Ludogorets dominiert die Meisterschaft seit 10 Jahren, das ist nicht gut für den Fussball in Bulgarien.»
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Aleksandrov über die Gründe, weshalb Bulgarien schwächelt
Aus Sport-Clip vom 24.03.2021.
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  • zum aktuellen Kader der Bulgaren: «Das ist eine No-Name-Mannschaft. Ich will niemanden verletzen, aber die Qualität ist nicht da. Das sieht man daran, dass die grossen Vereine kein Interesse an unseren Spielern zeigen.»
  • zu Trainer Yasen Petrov: «In den letzten Jahren waren oft ehemalige grosse Spieler wie Matthäus, Balakov oder Stoitschkov Bulgariens Nationaltrainer. Mit ihnen waren wir nicht erfolgreich. Yasen Petrov ist für einmal kein grosser Name. Er ist aber sehr ambitioniert. Vielleicht funktioniert es ja mit ihm.»
  • zum Spiel gegen die Schweiz: «Ich glaube nicht, dass Bulgarien eine Chance hat. Aber wer weiss, ein Spiel muss immer zuerst gespielt werden. Vielleicht erhält Bulgarien nach 5 Minuten einen Penalty und die Schweiz kassiert einen Platzverweis. Dann kannst du so ein Spiel gewinnen. Aber auf Dauer kannst du nicht immer auf der glücklicheren Seite sein.»

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Deshalb muss sich die Schweiz dennoch von Bulgarien in Acht nehmen
Aus Sport-Clip vom 24.03.2021.
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SRF zwei, sportflash, 23.03.2021, 20:00 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Gegen den Austragungsort Katar kann man kritisch sein und trotzdem den Fussball mögen. Das gleiche gilt für die olympischen Winterspiele in Peking. Es sind nicht die Sportler, die diese Standorte bestimmen, sondern korrupte Altherrenklubs.
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Ich hoffe schon sehr, dass die Katar- Kritiker den Matsch gegen Bulgarien nicht ansehen, sonst sind sie für mich Unglaubwürdig!