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Legende: Video Schweizer Nati toleriert keine Ablenkung abspielen. Laufzeit 02:18 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.09.2019.
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Am Sonntag wartet Gibraltar Die Nati will den Sport wieder ins Zentrum rücken

Vor dem EM-Quali-Spiel gegen Gibraltar soll bei der Schweizer Nati vermehrt wieder der Sport im Mittelpunkt stehen.

Vor dem Spiel in Irland am Donnerstag (1:1) wurde im Umfeld der Schweizer Nationalmannschaft praktisch nur die Absenz von Xherdan Shaqiri thematisiert. Dass diese Diskussionen nach der Partie auf der grünen Insel nicht abflachten, lag einerseits am wenig inspirierten Schweizer Auftritt.

Es wird weniger über Fussball gesprochen als über alles andere.
Autor: Vladimir Petkovic

Andererseits brachte Granit Xhaka das Thema mit seiner Aussage, dass Shaqiri seine Captain-Binde haben könne, gleich selber wieder aufs Tapet. «Wir sind mit der Entwicklung der letzten Zeit nicht zufrieden», sagt Nati-Coach Petkovic. «Es wird weniger über Fussball gesprochen als über alles andere.»

Legende: Video Petkovic: «Wir versuchen, uns in jeder Minute zu steigern» abspielen. Laufzeit 02:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.09.2019.

Kein Ausrutscher erlaubt

Petkovic meint weiter: «Stephan Lichtsteiner bleibt unser Captain» und tut Xhakas Äusserung als «Spruch» ab. «Irgendwann müssen wir einen Punkt machen. Es wird nur über dieses Thema gesprochen. Dabei geht vergessen, dass wichtige Quali-Spiele auf dem Programm stehen», sagt Goalie Yann Sommer zur Thematik.

Mit dem 1:1 in Irland ist klar, dass sich die Schweiz gegen die «kleinen» Gegner der Gruppe – Georgien und Gibraltar – keinen Ausrutscher erlauben darf, will sie sich direkt für die EM 2020 qualifizieren. Ein solcher ist gegen Gibraltar, Nummer 198 der Fifa-Weltrangliste, auch nur schwer vorstellbar. «Wir wollen ein erfolgreiches Erlebnis haben», sagt Sommer.

Legende: Video Sommer: «Es geht nicht um einzelne Spieler, es geht um das Team» abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.09.2019.

Man betont bei der Nati, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sommer spricht von «einigen guten Kickern» im Kader von Gibraltar. Verteidiger Nico Elvedi meint: «Wir müssen sehr aufmerksam sein. Sie werden auf Konter spielen.» Coach Petkovic sagt sogar: «Wir müssen physisch und mental bereit sein, um diesen Gegner zu schlagen.»

Es ist deutlich zu spüren: Die Nati will gegen Gibraltar überzeugen. Um die Diskussionen von den Brennpunkten neben dem Rasen wegzubringen und den Sport wieder ins Zentrum zu stellen.

Legende: Video Elvedi: «Müssen in der Verteidigung aufmerksam sein» abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.09.2019.

Die möglichen Aufstellungen:

  • Schweiz: Sommer; Mbabu, Schär, Elvedi, Rodriguez; Fernandes, Xhaka, Freuler; Embolo, Ajeti, Mehmedi.
  • Gibraltar: Coleing; Jolley, R. Chipolina, J. Chipolina, Olivero; Sergeant; De Barr, Walker, Hernandez, Pons; Styche.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Gibraltar am Sonntag ab 17:30 Uhr live auf SRF zwei.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.09.2019, 20:10 Uhr

12 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Was sind denn da für totale Amateure am Werk, die sich durch irgendwelche von aussen hineingetragenen Personaldiskussionen vom Wesentlichen abhalten lassen?Und zur fraglichen Personalie: Sollte der tatsächlich einen dicken Hals haben weil er in Nati die Captainbinde nicht trägt, zeigt das, dass er an unglaubicher Selbstüberschätzung leidet.Sowohl bei Bayern wie auch jetzt in Liverpool hat er die Wolldecke gefasst. Gut, könnte sein, dass er dort eine Armbinde für bestbezahlten Bankdrücker hat.
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  • Kommentar von Walter Signer  (WalterSigner)
    Fortsetzung: Mein Rat: lässt ihn einfach links liegen und Schmoren, dann realisiert er, dass es auch ohne ihn geht. Sie werden sehen, der kommt geläutert wieder zum Team, wenn er Fussball liebt, und nicht nur das Geld. Ein gutes Rezept ist doch, einen Spieler als Zuschauer auf die Bank setzten. Wenn er so gut ist wie er meint, dann würde er im Verein auch eingesetzt.
    Oder er muss lernen kleiner Brötchen backen. Sprich: Nicht bei Weltklasseclubs spielen.
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  • Kommentar von Walter Signer  (WalterSigner)
    Wieso machen auch die Sportredaktoren so ein Tam-Tam um Shakiri? . Dabei säen sie noch mehr Unruhe in das Team. Hängt denn wirklich die ganze Fussballnation von einem Möchtegern-Star Shakiri ab? Die Sonntags-Zeitung meint gar, man müsse diesem "Star" noch nachrennen und "höfelen", damit er wieder kommt. Ihm mitteilen, dass es ohne ihn nicht geht... Am liebsten als Käpten. Einer, der die Hände verwirft, wenn der Kollege den Querpass nicht in seine Füsse spielt ist doch kein Kapitän.
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