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Legende: Audio Nati-Aufgebot: Shaqiri will nicht, Lichtsteiner darf nicht abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
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Aufgebot der Schweizer Nati Lichtsteiner und Shaqiri fehlen gegen Irland und Gibraltar

  • Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner fehlen im Nati-Aufgebot für die Qualifikationsspiele zur EM 2020 gegen Irland und Gibraltar.
  • Eray Cömert kommt nach dem Pre-Camp vor dem Finalturnier der Nations League zu seinem 2. Aufgebot in der A-Nati.
  • Silvan Widmer ist nach einem Jahr Nati-Absenz wieder zurück.

Der Schweizer Nati-Trainer Vladimir Petkovic hat das Aufgebot für die EM-Qualifikationsspiele in Irland (5. September) und gegen Gibraltar (8. September in Sion) bekannt gegeben. Die grossen Abwesenden heissen Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner.

Shaqiri verzichtet aus eigenen Stücken auf das Aufgebot. Er wolle sich «vollumfänglich auf seinen Klub konzentrieren», gab er auf der Webseite des SFV bekannt. Zuletzt kämpfte er in Liverpool vergeblich um Einsatzzeit. Von einem Wechsel wollte sein Trainer Jürgen Klopp aber nichts wissen: «Wir werden ihn brauchen, das weiss er zu 100 Prozent.»

Widmer als Lichtsteiner-Ersatz

«Ich will in Irland dabei sein», äusserte sich hingegen Lichtsteiner nach seinem Bundesliga-Debüt für Augsburg eindeutig. Trainer Petkovic gab ihm diese Chance nach der Nicht-Berücksichtigung beim Finalturnier der Nations League erneut nicht. Was das für Lichtsteiners Zukunft in der Nati bedeutet, ist nicht klar.

Lichtsteiner
Legende: Von Petkovic nicht berücksichtigt Stephan Lichtsteiner. Keystone

Auf der Rechtsverteidigerposition nominierte er stattdessen Silvan Widmer vom FC Basel. Der 26-Jährige war zuletzt für das Nations-League-Spiel gegen Island (6:0) vor einem Jahr in die Nati berufen worden. Seinen bisher letzten Einsatz im Schweizer Dress hatte der Aargauer im Freundschaftsspiel gegen Weissrussland am 1. Juni 2017 (1:0).

Cömert Quasi-Neuling

Auf der Position des Innenverteidigers kommt Basels Eray Cömert zu seinem ersten richtigen Aufgebot fürs Nati-Camp. Beim Finalturnier der Nations League war er zum Vorbereitungscamp eingeladen worden, reiste danach aber nicht mit nach Portugal zu den Spielen.

Das Nati-Aufgebot für die Spiele gegen Irland und Gibraltar

Tor: Yann Sommer (Mönchengladbach), Yvon Mvogo (Leipzig), Jonas Omlin (Basel).
Verteidigung: Manuel Akanji (Dortmund), Loris Benito (Bordeaux), Eray Cömert (Basel), Nico Elvedi (Mönchengladbach), Kevin Mbabu (Wolfsburg), François Moubandje (Dinamo Zagreb), Ricardo Rodriguez (Milan), Fabian Schär (Newcastle), Silvan Widmer (Basel).
Mittelfeld und Angriff: Albian Ajeti (West Ham), Breel Embolo (Mönchengladbach), Christian Fassnacht (Young Boys), Edimilson Fernandes (Mainz), Remo Freuler (Atalanta Bergamo), Mario Gavranovic (Dinamo Zagreb), Admir Mehmedi (Wolfsburg), Haris Seferovic (Benfica Lissabon), Renato Steffen (Wolfsburg), Granit Xhaka (Arsenal), Denis Zakaria (Mönchengladbach).
Auf Abruf: Gregor Kobel (Stuttgart), David von Ballmoos (Young Boys), Fabian Frei (Basel), Pajtim Kasami (Sion), Noah Okafor (Basel), Ruben Vargas (Augsburg).
Verletzt/angeschlagen: Josip Drmic (Norwich), Timm Klose (Norwich), Djibril Sow (Frankfurt), Steven Zuber (Hoffenheim).

Sendebezug: Bulletin auf Radio SRF 1 vom 30.08. um 17:10 Uhr

31 Kommentare

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  • Kommentar von Herr Stähli  (TheRealDouble3)
    Warum sollte man Shaqiri überhaupt mitnehmen? Heutzutage hat man auch im Stadion Sitzheizung eingebaut, da braucht es doch überhaupt keine zusätzlichen Bankwärmer.
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  • Kommentar von Marcello Sigrist  (Marsig)
    So langsam frage ich mich, ob in dieser Nati tatsächlich die grosse Harmonie und Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Dass Lichtsteiner nicht im Aufgebot steht, verstehe ich nur dann, wenn Petkovic mit ihm ein klärendes Wort gesprochen hat. Bei Shaqiri kann man getrennter Meinung sein. Ich finde es eine Frechheit von ihm, freiwillig auf diesen kapitalen Match zu verzichten, um sich auf die Ersatzbank bei Liverpool zu konzentrieren. Auch der neue Verband schweigt, wie der alte......!
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Ich frag mich, ob der Natitrainer seinen Job so ernst wie seine Gage nimmt. Ich seh da keine Linie. Mal davon plaudern, dass er nur noch Spieler will, die in ihren Vereinen Stammspieler sind, aber dann nicht dementsprechend handeln, aus Angst.
    Bitte lieber einfach nichts mehr sagen!
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    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Jürg Brauchli: Es spielt absolut keine Rolle, ob Sie verstehen, was Herr Petkovic tut. Sie sind ja schliesslich auch nicht sein Vorgesetzter. Ich vertraue darauf, dass er alles tut, was in seiner Macht steht, um mit der Nati Erfolg zu haben. Er soll doch einfach die Spieler aufbieten, die zur Verfügung stehen und in seinen Augen eine möglichst erfolgversprechende Mannschaft ergeben. Wenn er damit Erfolg hat, ist alles gut. Wenn nicht, muss er sich gegenüber seinen Vorgesetzten rechtfertigen.
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    2. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Hüppin : Da kann ich halt nur nochmals wiedeholen, was in meinem Kommentar steht. Er soll lieber nichts sagen, wenn er sich dann nicht an seine Aussagen hält. Glaubwürdig macht er sich damit nicht!
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    3. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Brauchli: Und was macht Petkovic, wenn er von jemandem gefragt wird, z. B. von Medienleuten? Ich glaube, einfach so von sich aus macht Petkovic keine solchen Aussagen. Soll er jetzt bei jeder Interview-Anfrage sagen, Jürg Brauchli habe ihm geraten, nichts mehr zu sagen?
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