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Zusammenzug der Schweizer Nati
Aus sportflash vom 22.03.2021.
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Auftakt WM-Qualifikation Rückkehrer Zakaria: «Wir können auch Italien Probleme bereiten»

Nach 16 Monaten und überstandener Knieverletzung ist Denis Zakaria zurück im Nati-Kader. Wie sind seine Perspektiven?

«Ein sehr grosses Ding» sei das für ihn, beschreibt Denis Zakaria seine Rückkehr zur Schweizer Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach war im November 2019 letztmals dabei gewesen, danach laborierte er ab März 2020 nach einem Zusammenstoss mit Yann Sommer lange an einer Knieverletzung und der notwendigen Operation.

Ich kann sagen, dass es der schlimmste Moment meines Lebens war.

Am Tag des Nati-Zusammenzugs in St. Gallen, wo die Qualifikation zur WM 2022 in Katar lanciert wird, gehörte die Frage nach dem Formstand Zakarias wenig überraschend zu den brennendsten. «Ich weiss, in welcher Form ich vor der Verletzung war. Heute bin ich noch nicht dort», schildert er. Er arbeite jedoch jeden Tag daran, zu seiner alten Stärke zurückzufinden und sei insgesamt doch schon wieder «sehr glücklich».

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Zakaria über seinen Formstand
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Körperlich fühle er sich gut, mental sei es freilich nicht ganz einfach gewesen: «Ich kann sagen, dass es der schlimmste Moment meines Lebens war», macht der Genfer keinen Hehl aus seiner schwierigen Phase. Auch die Situation bei Gladbach ist aktuell keine leichte: Vor der Knieverletzung noch absoluter Schlüsselspieler, ist Zakaria aktuell nicht mehr allererste Wahl. Der Trubel um Trainer Marco Roses Wechsel zum BVB zog bei den «Fohlen» eine 7 Spiele umfassende Niederlagenserie nach sich.

Auch in Sachen Wechsel wurde es zuletzt etwas ruhiger, nachdem Gerüchte über künftige Engagements bei einem Renommierklub wie Bayern München oder Manchester United aufgekommen waren. «Es gibt viele Spekulationen. Ich will den Schritt [zu einem grossen Klub, Anm.] machen, jetzt gilt es aber, mich auf die Saison in Gladbach zu fokussieren», bleibt der 24-Jährige vage.

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Zakaria zu seinem Nati-Comeback
Aus Sport-Clip vom 22.03.2021.
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Zunächst will Zakaria mit der Nati erfolgreich in die WM-Kampagne starten. Punkte sind gegen Bulgarien und Litauen Pflicht. Denn im September kommt es zum Heimspiel gegen Gruppenfavorit Italien. Als unschlagbar sieht Zakaria die «Squadra Azzurra» indes nicht: «Wir sind nicht so weit weg von ihnen. Wir haben eine gute Mannschaft und können auch Italien Probleme bereiten.»

Die Schweizer Quali-Spiele in der Übersicht

DatumBegegnung
25. MärzBulgarien - Schweiz
28. MärzSchweiz - Litauen
05. SeptemberSchweiz - Italien
08. SeptemberNordirland - Schweiz
09. OktoberSchweiz - Nordirland
12. OktoberLitauen - Schweiz
12. NovemberItalien - Schweiz
15. NovemberSchweiz - Bulgarien

Der nächste Zwischenhalt heisst Sofia. Man darf gespannt sein, ob Vladimir Petkovic den Rückkehrer dann von Beginn an laufen lässt. Er dürfte sich wohl mit Remo Freuler und Breel Embolo um zwei freie Plätze duellieren. Und auch wenn ihm nur die «Joker»-Rolle zukommen würde: Es tut der Schweizer Nationalmannschaft fraglos gut, nach 16 Monaten wieder auf Mittelfeldpuncher Zakaria zählen zu können.

SRF zwei, sportflash, 19.03.2021 20:00 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Kurt Peterhans  (kurti69)
    Es wird sehr schwierig sich vor Italien zu platzieren. Habe alle 10 Partien von Italien in der Quali gesehen (10 Spiele / 10 Siege, 37:4 Torverhältnis). Danach auch Rang 1 in der NL. Nach dem „Unfall“ 2018 haben sie den Umbruch eingeleitet mit jungen, hungrigen, Tempofussballern die technisch sehr stark sind! Denke da an Chiesa, Barella oder Zaniolo. Dazu ein sehr guter Torhüter mit Donnarumma und ein hervorragender Trainer mit Roberto Mancini. Die sind um einiges stärker als DE oder ESP!