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Schweiz löst gegen Gibraltar das EM-Ticket
Aus Sport-Clip vom 18.11.2019.
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Die Nati vor der EURO 2020 5 Fragen und Antworten zum Fahrplan der Schweiz

Die Nati nimmt im Sommer 2020 zum 4. Mal in Folge an einem grossen Turnier teil. Das ist über die Vorbereitung bekannt.

Dank dem 6:1-Sieg in Gibraltar sowie dem Remis zwischen Irland und Dänemark sicherte sich die Schweizer Nationalmannschaft am Montagabend den Sieg in der Gruppe D der EM-Qualifikation. Das bedeutet, dass die Schweiz bei der Auslosung am 30. November in Bukarest in Lostopf 2 eingeteilt ist.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie die Auslosung zur EURO 2020 am Samstag, 30. November, ab 18:00 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App. Mehr erfahren Sie auf der Website von «Hallo SRF!».

Was ausserdem im Vorfeld der Mehrländer-EURO bekannt ist, erfahren Sie hier.

Was bedeutet die Topf-Einteilung?

Da die Schweiz in Topf 2 gesetzt ist, wartet eine grosse Nation aus Topf 1. Dies könnten Italien, England, Deutschland oder Spanien
sein. Aufgrund der komplizierten Ausgangssituation mit 12 Gastgeberländern schliessen sich einige Konstellationen zum vornherein aus. Zum Beispiel spielen Dänemark und Russland in der gleichen Gruppe. In der Gruppe B finden sich auch die Belgier wieder. Sie können als einzige Nation aus Topf 1 in diese Gruppe eingeteilt werden.

In welche Gruppen kommt die Schweiz nicht?

Da Russland als Gastgebernation ebenfalls in Topf 2 ist, kann die Schweiz nicht in diese Gruppe B kommen. Gleiches gilt für die Gruppe C mit den Niederlanden und der Ukraine. Die verbleibenden Optionen für die Schweiz sind somit, dass sie in eine Gruppe mit Italien (mit den Spielorten Rom/Baku), England (London/Glasgow), Spanien (Bilbao/Dublin) oder Deutschland (München/Budapest) gelost wird.

Aus dem Topf 3 wird Portugal, die Türkei, Österreich, Dänemark, Schweden oder Tschechien dazukommen sowie aus Topf 4 Wales, Finnland oder einer der 4 Sieger der Playoffs.

Wie bereitet sich die Schweiz auf die EM vor?

Zwischen dem 26. und 31. März stehen zwei Testspiele auf dem Programm. Der Verband möchte sie auswärts austragen – wenn möglich in einem Land mit angenehmen klimatischen Bedingungen. Diskutiert werden beim SFV beispielsweise Dubai oder Katar.

Wo ist die Schweiz stationiert?

Ende Mai beginnt das zweiwöchige Vorbereitungscamp, welches dieses Mal nicht in Lugano, sondern in Zürich, Bad Ragaz oder einem anderen Ort in der Ostschweiz stattfinden dürfte. In dieser Phase bestreitet die Schweiz nochmals zwei Testspiele. Zuletzt wurden Meldungen über ein Kräftemessen mit Deutschland publik (sofern die Mannschaften nicht in dieselbe Gruppe gelost werden). Doch weder der SFV noch der DFB wollten dies bestätigen. Aus dem Umfeld des Verbands hiess es zuletzt ausserdem, dass die Stationierung in Bad Ragaz sowohl für die Vorbereitung als auch für die Zeit während der EURO favorisiert wird.

Coach Vladimir Petkovic vor dem Mannschaftsbus.
Legende: Wohin führt die Reise der Schweizer Nati? Coach Vladimir Petkovic vor dem Mannschaftsbus. Keystone/Archiv

Was bringt die EM-Teilnahme finanziell?

Der SFV nimmt als EM-Teilnehmer mindestens die 9,25 Millionen Euro Antrittsgeld ein. Pro Sieg in der Vorrunde gibt es nochmals 1,5 Mio. Euro, für ein Remis die Hälfte. Die Qualifikation für die Achtelfinals ist 2 Mio. Euro wert, der Viertelfinal 3,25 Mio. Euro.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.11.2019, 20:10 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
    Was für ein sinnloses hin und hergefliege in Europa. Muss das sein? Alleine schon dadurch ein Event zum boykottieren.
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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Herr Graf Spesen gleich essen Unterkunft Ärztliche Betreuung Transport usw. 5% von ihrem Jahres Gehalt bei den Vereinen
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Ellenberger, das fände ich höchst ungerecht. Die Grossverdiener, welche in England spielen, bekämen dann ein Vielfaches von dem, was junge Super League-Spieler, z.B. Itten, verdienen. Davon abgesehen: Wenn der Verband x Millionen z.B. für ein Viertel- oder Achtelfinale bekommt, sollen die Leute, welche ihre Knochen hinhalten und diesen Erlös erzielen, wirklich leer ausgehen? Das ist ein interessantes Geschäftsmodel, wie man als Firmeninhaber auf Kosten der Angestellten reich werden kann.
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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Ok und jetzt beginnt sicher auch das verhandeln um die Prämie, welche der Spieler ausbezahlt werden. Mein Vorschlag: nur wenn die Schweiz mindestens das Halbfinale erreicht, bekommen die Spieler Prämien. Ich würde sagen 5% plus Spesen. Aber da die kosten für Kost und logie der Verband übernimmt, heisst das nur 5%
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Wovon, Herr Ellenberger, sollen 5 % den Spielern (nicht: der Spieler) ausbezahlt werden? Und was ist "logie", deren Kosten nach Ihrer Darstellung der Verband übernimmt? Der Verband übernimmt auch die Kosten für die Reisen, die Ausrüstung und die ärztliche Betreuung. Welche Spesen meinen Sie also?
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