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Legende: Video Akanji: «Wir waren mindestens so gut wie sie» abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
Aus sportlive vom 05.06.2019.
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Die Stimmen zum Portugal-Spiel Und dann kam der «grosse Cristiano Ronaldo»

Die Nati-Spieler waren sich nach der 1:3-Niederlage fast alle einig, dass einzig Cristiano Ronaldo für den Unterschied sorgte.

Als eine ausgeglichene Partie im Estadio do Dragão auf eine Verlängerung hinauszulaufen schien, schlug er gnadenlos zu. Cristiano Ronaldo, der bereits das 1:0 erzielt hatte, liess Manuel Akanji bei seinen Treffern zum 2:1 und 3:1 wie einen Statisten aussehen.

Der Schweizer Innenverteidiger wirkte im Interview direkt im Anschluss an die Partie fast etwas fassungslos. «Beim 2:1 sehe ich im Rücken Ronaldo und versuche so zu stehen, dass der Ball nicht vor mir durchgehen kann. [...] Er hat einen kleinen Raum und haut ihn perfekt in die Ecke. Das macht ihn aus», fasste Akanji zusammen.

Nicht effizient oder zu wenig frech?

Für die Nati ist die Niederlage bitter. Das 1:3 wird insbesondere dem Gezeigten in der ersten Halbzeit nicht gerecht. Bis zum Führungstreffer der Portugiesen dominierte die Nati das Geschehen, kam zu einigen Chancen. Akanji war deshalb der Meinung, dass «am Schluss die Effizienz entschieden hat».

Legende: Video Seferovic: «Hatten heute keine richtige Chance» abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Aus sportlive vom 05.06.2019.

Haris Seferovic gab sich hingegen selbstkritisch. «Wir waren nicht zu wenig effizient. Wir hatten ja nur zwei, drei halbe Torchancen in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit hatten wir keine echte Möglichkeit mehr», befand er.

Heute hat mir das Selbstbewusstsein meiner Mannschaft gefehlt. In einigen Aktionen haben wir provoziert und den Ball verloren.
Autor: Vladimir Petkovic

Neben Seferovic war auch Yann Sommer mit der Leistung nicht zufrieden, in erster Linie aber mit seiner eigenen.

  • Yann Sommer: «Beim ersten Goal mache ich einen Schritt nach rechts, dann erwischt er mich in der Torwartecke. Manchmal gibt es Tage, da trifft man falsche Entscheidungen.»

Die Enttäuschung war auch bei Granit Xhaka gross. Der Captain strich aber die Steigerung im Vergleich zum WM-Qualifikationsspiel im September 2017 heraus, als man in Lissabon ängstlich spielte und 0:2 verlor.

  • Granit Xhaka: «Im Spiel damals gegen sie haben wir nicht so gut ausgesehen. Ich bin sehr stolz, aber leider hat das Ergebnis nicht gestimmt. Es gab den Unterschied, dass sie Cristiano Ronaldo haben. Er ist nicht umsonst der beste Spieler der Welt.»
  • Xherdan Shaqiri: «Das Resultat fiel höher aus, als es der Spielverlauf erahnen lässt. Aber so ist der Fussball. Ein grosser Cristiano Ronaldo hat heute das Spiel entschieden.»

Naticoach Vladimir Petkovic befand in seiner Analyse, dass Portugal den Sieg nicht gestohlen habe. Sie hätten konkret nach vorne gespielt, während seine Mannschaft das eine oder andere Mal schneller und einfacher hätte spielen sollen.

«Heute hat mir das Selbstbewusstsein meiner Mannschaft gefehlt. Es ist wichtig, dass es nicht in Richtung Arroganz geht. In einigen Aktionen haben wir provoziert und den Ball verloren», so Petkovic.

Legende: Video Die wichtigsten Aussagen von Petkovic abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.
Aus sportlive vom 05.06.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.06.2019, 20:00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Froehlich  (Bruno Froehlich)
    den Lattentreffer vergessen ? Ansonsten richtig. Der Torhueter hatte nicht viel Arbeit.
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  • Kommentar von Tom Steinemann  (Tom Steinemann)
    Am Ende ist es halt doch eine Sache der Klasse, auch die Effizienz. Wenn die Chancen von Seferovic Halbchancen waren (wie er sagt), dann waren die Ronaldotore zwei und drei nur Viertelchancen. Und aus mehr guten Angriffen der Schweizer entstand doch relativ wenig Zwingendes vor dem Tor, z.B, weil die Flanken von Mbabu zu wenig präzis und dynamisch kommen. Die Qualität seiner Flankenbälle hinkt ziemlich hinter seinen druckvollen Vorstössen her.
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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Es war reine Fahrlässigkeit das Spiel so kurz vor Ende aus der Hand zu geben. Was der Trainer mit diesen Leuten üben muss , ist das Schiessen in Bedrängnis - kein einziger Schuss in 95 Min. der gefährlich auf das Tor ging , damit ist ein Spiel nicht zu gewinnen.
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