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Nationalmannschaft Ein «anderes Gesicht» ist gefordert

Nach dem missglückten Auftritt in Irland erwartet Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Heimspiel am Dienstag gegen Bosnien-Herzegowina (ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei) eine Reaktion.

Das 0:1 in Irland hatte so einige Defizite bei der Schweiz offengelegt. Keine sattelfeste Verteidigung, keine Kreativität im Mittelfeld, keine Torgefahr in der Offensive. Kurz: Es war eine Partie zum Vergessen.

«Es ist erklärbar, dass man in Testspielen nicht den gleichen Druck aufbauen kann wie in Ernstkämpfen», meinte danach Stephan Lichtsteiner. Der Aussenverteidiger, der in Irland aufgrund von Wadenproblemen zum Zuschauen verdammt war, dürfte gegen Bosnien nun als Captain in die Startelf zurückkehren.

Wir wollen alles dafür tun, das Spiel zu dominieren und zu gewinnen.
Autor: Vladimir Petkovic
Legende: Video Seferovic: «Mein Vater wird sehr, sehr aufgeregt sein» abspielen. Laufzeit 2:05 Minuten.
Vom 28.03.2016.

Nicht nur Lichtsteiner wird auf Wiedergutmachung aus sein. Auch Haris Seferovic kündigte eine Reaktion an. «Wir wollen einen Schritt vorwärts machen», so der Angreifer mit bosnischen Wurzeln, der bei einem allfälligen Torerfolg nicht jubeln will.

Eine spezielle Affiche ist die Partie auch für Natitrainer Vladimir Petkovic. Der gebürtige Serbe freut sich auf das Wiedersehen mit alten Weggefährten, erwartet aber auch, dass die SFV-Auswahl ein «anderes Gesicht» zeigt als zuletzt: «Wir wollen alles dafür tun, das Spiel zu dominieren und zu gewinnen.»

Alternativen im Mittelfeld und in der Verteidigung

Für die Partie gegen Bosnien stehen Petkovic Xherdan Shaqiri (Oberschenkel-Zerrung) und Valon Behrami (krank) nicht zur Verfügung. Somit werden einige Plätze im Mittelfeld frei. Es wird spekuliert, dass Basels Luca Zuffi, Pajtim Kasami (Olympiakos Piräus) und Gelson Fernandes (Rennes) in die Startformation rücken könnten.

In der Verteidigung kann Petkovic nebst Lichtsteiner auch auf Nico Elvedi zurückgreifen, der das Irland-Spiel verpasst hatte, weil er mit der U21 im Einsatz stand. Wie gewohnt wollte sich Petkovic noch nicht in die Karten schauen lassen, doch er kündigte an: «Ein paar Wechsel wird es geben.»

Mögliche Aufstellungen

Schweiz: Bürki (Dortmund); Lichtsteiner (Juventus Turin), Schär (Hoffenheim), Klose (Norwich City), Moubandje (Toulouse); Fernandes (Rennes), Xhaka (Borussia Mönchengladbach); Kasami (Olympiakos Piräus), Zuffi (Basel), Steffen (Basel); Seferovic (Frankfurt).
Bosnien-Herzegowina: Begovic (Chelsea); Vranjes (Gijon), Zukanovic (AS
Roma), Spahic (Hamburger SV), Kolasinac (Schalke); Visca (Basaksehir),
Prcic (Perugia), Pjanic (AS Roma), Lulic (Lazio Rom); Dzeko (AS Roma),
Ibisevic (Hertha Berlin).
Bemerkung: Schweiz ohne Behrami (krank) und Shaqiri (verletzt).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.03.2016, 20:30 Uhr.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Pascal Singer, Seengen
    Soll mir noch irgendjemand was vom Leistungsprinzip erzählen..Da spielt ein Philippe Senderos 1 Jahr lang kein Spiel, kommt zurück, spielt 5 durchschnittliche Partien und wird gleich wieder aufgeboten. Bei Reto Ziegler hiess es, er müsse zu Spielpraxis kommen, damit er wieder aufgeboten wird. Er wechselt darum in die Schweiz und spielt einen sehr ordentlichen Part (auch international).Nun wird ihm jedoch ein gewisser Moubandje, der kein Fixplatz beim Tabellen-19. der franz Liga hat, vorgezogen!?
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  • Kommentar von boris weibel, wabern
    Ein «anderes Gesicht» ist gefordert. Richtig an der Seitenlinie!
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  • Kommentar von Maxi Zadworny, Basel
    Ich hoffe sehr, dass die UEFA/Fifa es bald zulässt, dass die Fussballspieler wieder für das Land spielen dürfen, wo sie bei einem allfälligen erzielten Tor wieder jubeln dürfen, egal ob sie vorher für ein anderes Land gespielt haben. Die Qualität der Schweizer Nati z.B. würde dadurch nicht leiden und Albanien, Bosnien, Serbien usw. würden dadurch ebenfalls nicht besser, denn diesen Spielern fehlt sowieso etwas: Charakter und teilweise auch Ehrgeiz........
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