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Die Nati vor dem Nations-League-Halbfinal
Aus sportaktuell vom 04.06.2019.
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Erster Titel winkt Eine einmalige Gelegenheit für die Schweiz

Die Fussball-Nati könnte mit dem Gewinn der Nations League den ersten Titel auf höchster Stufe holen. Dafür muss zunächst ein Sieg gegen Portugal her.

«In zwei Spielen einen Titel holen, das gibt es sonst nie», sagt Goalie Yann Sommer vor dem Portugal-Spiel. Und Coach Vladimir Petkovic ist einfach nur froh, dass man bereits im Halbfinal steht.

Die Achtelfinal-Hürde gilt es also nicht mehr zu überwinden. Sie war seit dem WM-Viertelfinal 1954 für die Schweiz stets zu hoch gewesen.

Überhaupt bietet sich der A-Nati die Chance, erstmals in ihrer Geschichte eine Trophäe zu sammeln. Bisher ist dies nur der U17 (Europameister 2002, Weltmeister 2009) gelungen.

Die Frage nach dem Stellenwert

Viel wurde im Vorfeld über die Bedeutung der Nations League diskutiert. Man könne dem Turnier den Wert nicht absprechen, sagte Petkovic. Die 4 besten Teams in Europa seien am Start. Und der Wettbewerb werde künftig an Relevanz gewinnen.

Letztlich werden Medien und Fans ihr Urteil fällen. Der Schweiz winkt bei einem Sieg gegen Portugal der Final am Sonntag. Ansonsten droht das wohl eher bedeutungslose Spiel um Rang 3.

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Huggel über die Bedeutung der Nations League
Aus Sport-Clip vom 04.06.2019.
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Für sein Team gehe es aber auch darum, sich mit grossen Teams zu messen, sagt Petkovic. England und die Niederlande wären in jedem Fall ein attraktiver Gegner. Und gegen WM-Halbfinalist Belgien bewies die Nati, dass sie auch grosse Mannschaften schlagen kann.

Nebengeräusche bei Portugal

Auch Portugal ist ein solches Kaliber. Der amtierende Europameister tritt mit einer Mischung aus in die Jahre gekommener Stars (Cristiano Ronaldo, Pepe, Joao Moutinho) und aufstrebenden Jungstars (Bernardo Silva, Joao Felix) an.

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Portugals Talente machen den etablierten Stars Druck
Aus Sport-Clip vom 05.06.2019.
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Nebengeräusche gab es im Vorfeld, weil Benficas Joao Felix in Porto ausgebuht wurde. Die Liebe zum eigenen Klub kommt vor der Liebe zum Nationalteam.

Weil die Lusitaner Heimvorteil geniessen und historisch erfolgreicher waren, ist die Schweiz Aussenseiter. Zu verstecken braucht sie sich jedoch keinesfalls.

Xherdan Shaqiri.
Legende: CL-Sieger ist er schon Xherdan Shaqiri. Keystone

Vom Schwung des Champions-League-Sieges von Xherdan Shaqiri und der EL-Final-Teilnahme Granit Xhakas will die Nati profitieren. Und nicht zuletzt stellt man den Torschützenkönig der portugiesischen Liga. Personelle Diskussionen gibt es kaum. Die Voraussetzungen für ein gutes Abschneiden sind also gegeben.

Mögliche Aufstellungen:

Portugal: Rui Patricio; Cancelo, Pepe, Ruben Dias, Guerreiro; Neves, Carvalho, Bruno Fernandes; Bernardo Silva, Cristiano Ronaldo, Rafa Silva.

Schweiz: Sommer; Schär, Akanji, Rodriguez; Mbabu, Freuler, Xhaka, Zakaria, Zuber; Shaqiri, Seferovic.

Sendebezug: SRF zwei, sportktuell, 04.06.2019, 22:20 Uhr

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