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Heisse Phase der WM-Quali Wer soll für die Tore sorgen? Michael Frey jedenfalls nicht ...

Seferovic, Embolo, Zuber, Fassnacht: Der Nati gehen die Stürmer aus. Wer springt in die Bresche?

Fussballspieler im Training
Legende: Die Suche nach dem Knipser Wer ersetzt den formstarken Breel Embolo? Andi Zeqiri (l.) und Noah Okafor (r.) sind valable Kandidaten für die Mittelstürmerposition. Keystone

Am Ende wird für die Bewertung der Arbeit von Nati-Trainer Murat Yakin primär zählen, ob sich die Schweiz für die WM 2022 in Katar qualifiziert. Doch schon vor den letzten beiden Quali-Partien gegen Italien und Bulgarien lässt sich resümieren: Yakin hat defensiv Lösungen gefunden. Kein Gegentor in 4 Spielen zeugt davon.

Italien – Schweiz bei SRF

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SRF bietet zum Knüller Italien – Schweiz am Freitag den gewohnten Komplett-Service:

  • 20:10 Uhr: Start der Übertragung mit dem Vorprogramm
  • 20:45 Uhr: Anpfiff im Stadio Olimpico in Rom

Im TV sind Sie auf SRF zwei live mit dabei. In der SRF Sport App stimmen wir sie im Liveticker mit Stream frühzeitig auf die Partie ein und informieren Sie laufend über das aktuelle Geschehen. Radio SRF 3 wird das Spiel ab Anpfiff durchkommentieren.

Etwas anders gelagert ist der Fall in Sachen Torgefahr: Je einem 0:0 im Heimspiel gegen Italien und auswärts in Nordirland folgte ein erkämpftes 2:0 zu Hause gegen die Nordiren. Einzig beim 4:0 über Litauen wusste die Offensive fast restlos zu überzeugen. Diese 6 Treffer gingen auf das Konto von Breel Embolo (2), Christian Fassnacht, Steven Zuber, Renato Steffen und Mario Gavranovic.

Am Freitag in Rom kann Yakin aus dem Quintett mit Sicherheit einzig auf Steffen zählen. Gavranovic könnte nach seiner Fussverletzung zum Comeback kommen, er trainierte am Mittwoch wieder voll mit. Embolo, Zuber und Fassnacht stehen hingegen wie Haris Seferovic nicht zur Verfügung. Die Frage drängt sich auf: Wer springt für Embolo und Co. in die Bresche?

Sollte die Nati in Italien zu einem Remis kommen, müsste sie für den Gruppensieg und damit das direkte WM-Ticket im letzten Spiel gegen Bulgarien 2 Tore auf die «Squadra Azzurra» (auswärts gegen Nordirland) wettmachen.

Spiele (Tore) Nati Spiele (Tore) Klub 21/22
Mario Gavranovic 36 (16) 5 (3)
Cédric Itten 6 (3) 8 (2)
Noah Okafor 1 (0) 20 (9)
Xherdan Shaqiri 98 (26) 11 (1)
Andi Zeqiri 3 (0) 8 (2)
Michael Frey 0 19/14

Als klassische Mittelstürmer sind in Yakins Aufgebot neben Gavranovic Cédric Itten, Noah Okafor und Andi Zeqiri zu finden. Die Formkurve spricht für den flinken Okafor, der mit Salzburg nicht nur die österreichische Bundesliga dominiert, sondern sich mittlerweile auch Champions-League-Torschütze nennen darf. Zeqiri ist in Augsburg nach schwieriger Zeit bei Brighton mittlerweile gesetzt. Selbiges gilt für Fürth-Stürmer Itten, der am Sonntag gegen Frankfurt traf und der Nati mit seiner Wucht helfen könnte. Vielleicht erhält aber doch der wiedergenesene Edeljoker Gavranovic ein Upgrade und darf von Beginn an ran.

Video
Itten stösst zur Nati
Aus Sport-Clip vom 09.11.2021.
abspielen. Laufzeit 28 Sekunden.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird in Rom Xherdan Shaqiri in der Startaufstellung stehen. Wenngleich er bei Lyon aktuell schwierige Zeiten durchmacht, ist er im Schweizer Dress immer für Tore gut – zumal er als designierter Penaltyschütze gilt.

Yakin und die Frey-Frage

Das exakte Gegenteil gilt für Michael Frey: Der Berner trifft bei Royal Antwerpen, wie es ihm beliebt. In der höchsten belgischen Liga erzielte er in 14 Partien ebenso viele Tore. Für ihn gab es von Yakin jedoch kein Aufgebot. Sollte die Nati in der Schlussphase der WM-Quali an Ladehemmungen leiden, ist durchaus denkbar, dass sich der neue Trainer für die Personalwahl rechtfertigen muss ...

SRF zwei, sportflash, 08.11.2021, 20:00 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Meier  (mameschnue)
    Wo haben sich denn Yakins und Freys Wege gekreuzt? Was könnte Yakin gegen Frey haben? Wenn er ihn nicht aufbietet, hat das bestimmt keine persönlichen Gründe. Die Frage stellt sich: Passt Frey überhaupt in die Nati? Die geballte Faust, die er im Cupfinal 2018 Adi Hütter entgegenstreckte, bleibt halt in unguter Erinnerung ...
  • Kommentar von Chuck Müller  (Chuck)
    Gemessen an den Leistungen im Klub ist Frey definitiv der Beste. Dieses ganze Gerede von wegen für die Zukunft planen, dass kann ich nicht verstehen. Frey ist 27, der kann ja locker noch 7 Jahre spielen. Für welche Zukunft denn? WM 2030? Wir brauchen doch jetzt Tore. Diese letzten beiden Qualispiele sollten nicht als Gelegenheit genutzt werden, junge Spieler an die Nati heran zu führen, wir wollen die Gruppe C gewinnen.
  • Kommentar von Peter Meier  (~~õ~~)
    Mit viel Glück wird es ein 0:0 geben, nur dann lebt der Funke für Katar. Dann sollen sie sich qualifizieren und dann nicht nach Katar fahren.