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Hottigers goldener Treffer gegen Italien
Aus Sport-Clip vom 15.06.2021.
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History: Schweiz - Italien Als Hottiger die Schweiz ins Delirium schoss

Die Schweiz hat nicht viele Erfolgserlebnisse gegen Italien vorzuweisen. Dafür waren die wenigen umso emotionaler.

Gegen keine Nation hat Italien in seiner reichhaltigen Länderspiel-Geschichte häufiger gespielt als gegen die Schweiz. An der EM steht am Mittwoch in Rom das 59. Duell auf dem Programm.

Meistens ging es gut aus für die «Squadra Azzurra»: 28 Siegen stehen 22 Unentschieden und nur 8 Niederlagen gegenüber. Die letzte datiert vom 1. Mai 1993, als die Schweiz im alten Wankdorf das Team von Arrigo Sacchi mit 1:0 besiegte, das an der darauffolgenden WM 1994 bis in den Final vorstossen sollte.

Hottigers Treffer euphorisiert Hüppi

Marc Hottigers Tor in der 55. Minute (Dino Baggio hatte vor der Pause die rote Karte gesehen) liess nicht nur den damaligen SRF-Kommentator Matthias Hüppi ausflippen. Auch die 32'000 Zuschauer in Bern feierten die Nati während und nach der Partie ausgiebig. Mit dem Sieg machte die von Roy Hodgson gecoachte Schweizer Mannschaft einen grossen Schritt Richtung WM-Qualifikation.

Auf der Suche nach weiteren Schweizer Siegen in Ernstkämpfen muss man in den Geschichtsbüchern weit zurückblättern. An der WM 1954 im eigenen Land gab es sogar zwei Vollerfolge gegen die südlichen Nachbarn.

Nach dem 2:1 in der Gruppenphase wurde wegen Punktgleichheit mit Italien ein Entscheidungsspiel um den Viertelfinal-Einzug nötig. Die Schweiz igelte sich hinten ein, gewann auch dank 2 Kontertoren von Seppe Hügi letztlich deutlich mit 4:1 und schaffte gegen den zweifachen Weltmeister die grosse Überraschung.

Von Elsener bis Inler

Ein Ausrufezeichen setzte die Schweiz auch 1982. In einem Freundschaftsspiel gegen den frischgebackenen Weltmeister von Spanien mit Spielern wie Dino Zoff, Marco Tardelli, Alessandro Altobelli oder Paolo Rossi erzielte Ruedi Elsener das einzige Tor zum 1:0-Prestige-Erfolg.

Die jüngsten drei Direktduelle gegen Italien gingen unentschieden aus. Wobei das letzte auch schon 11 Jahre her ist: Gökhan Inler war in der Vorbereitung auf die WM 2010 der Torschütze für die Schweiz beim 1:1 in Genf.

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Elsener und Sulser kombinieren sich durch
Aus Sport-Clip vom 15.06.2021.
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SRF zwei, sportlive, 12.06.2021, 14:00 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Schaufelberger  (Medwed)
    Wenn man die Schweiz Trainieren sieht, ist es eine Schande. Da ist ja das Engagement der C-Junioren bei uns im Dorf noch mehr Lust da. Und der Trainer spaziert auch einfach herum. Schönes Ferien Lager mit Privat Coiffeur besuch. Schande diese Einstellung. Man sollte sofort alle endlassen. Anfangen beim Verband über die Trainer zum Spieler. Auswechseln und ein 1 Liga Club nominieren.
    1. Antwort von Max Hartmann  (Maximieren)
      Genau! Am besten alle entlassen und nie mehr an einer EM oder WM teilnehmen. Herr Schaufelberger, Sie haben die richtige Einstellung!
  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Also bitte SRF. Entscheidend und das dürfte eigentlich der Sport Redaktion bekannt sein ist die Statistik bei Pflichtspielen bzw. bei EM und WM Spielen. Mein Gefühl sagt mir, dass da die Bilanz der CH gegen Italien DEUTLICH schlechter aussieht. Das hier ist wieder die altbewehrte Schönrederei. Aus welchem Grund eigentlich ?
    1. Antwort von Stefan Trasser  (chiggifan)
      Wenn es um Pflichtspiele geht wäre vor Allem die Bilanz der Deutschen gegen die Italiener zu erwähnen.
      Wie glücklich war ich, als die Italiener den Sommermärchen-Kitsch beendeten :-)
  • Kommentar von Urszli Gygy  (urs.gy)
    Der Coiffeur, den einige Spieler einfliegen liessen, wird sicher ein paar gute Tipps gegeben haben. Wenn die Haarfarbe nicht leidet, wäre das toll.
    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Ich bin der Meinung, dass man sich die Haar färben kann wie es einem passt. Allerdings und das ist das Problem, sollt man dann auch der Lage sein zu liefern. Wenn man gegen Italien gewinnt, ist das alles nicht der Rede wert. Allerdings denke ich wird es die schon ewig andauernde Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität wieder mal schonungslos aufdecken.