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Nationalmannschaft Inler von Hitzfeld-Aussagen «überrascht»

Prominente Trainingsverstärkung beim FC Zürich: Mit Gökhan Inler und Ricardo Rodriguez halten sich zwei Nati-Spieler bei ihrem Ex-Klub für die WM-Quali in Form. Ob Inler gegen Zypern aber überhaupt spielt, ist unklar.

Beim FC Zürich zu trainieren und sich so für die WM-Qualifikations-Partie gegen Zypern in Form zu halten, behagt Gökhan Inler. Mit dem FCZ wurde er 2006 und 2007 Meister, ehe er ins Ausland zog. «Ich fühle mich hier super wohl. Wir haben ein wichtiges Spiel gegen Zypern. Dafür will ich mich top vorbereiten.»

Des Lobes voll ist auch Wolfsburgs Ricardo Rodriguez, der von 2010 bis 2012 bei den Zürchern spielte. «Es ist super, wieder hier zu sein. Ich habe mich sehr darauf gefreut.» Ein Training mit der Mannschaft sei viel besser als eine individuelle Einheit. Das Ziel für das Zypern-Spiel ist klar: «Einfach gewinnen.»

Es droht auch in der Nati die Ersatzbank

Ob Inler am 8. Juni in Genf von Beginn weg auf dem Rasen stehen wird, ist unklar - dies liess Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld nach der Bekanntgabe des Aufgebots am Dienstag verlauten und sorgte damit für Schlagzeilen. 

Denn Inler war bislang der unbestrittene Team-Leader, der Captain. Doch im letzten Saisondrittel sass er bei seinem Klub Napoli zumeist auf der Ersatzbank. Ausgerechnet Nati-Kollege Blerim Dzemaili hatte ihn verdrängt. 

Inler: «Meine Mannschaft braucht mich»

Von der Aussage Hitzfelds zeigte sich Inler nach einer Trainingseinheit beim FCZ erstaunt: «Ich habe es gelesen. Es war eine Überraschung für mich.»

Er sei professionell und gebe immer 100 Prozent Leistung, so der 28-Jährige. Unmissverständlich ergänzt er: «Ich will gegen Zypern spielen. Meine Mannschaft braucht mich als Captain. Deshalb gebe ich alles.» Doch auch er weiss, dass «am Ende der Trainer entscheiden wird». 

8 Kommentare

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  • Kommentar von Matthias Rutschmann, Sursee
    Auffallend dass immer mehr Schweizer gute Leistungen zeigen. Könnte man doch wieder mal mit einem : Schär,Klose,Ziegler,Lichtsteiner,Sommer, Schwegler, Stocker, Winter , Frei, eine Mannschaft zusammenbauen die schon bei der Hymne mit Herz dabei ist und dies auch auf dem Platz zeigt! Aber davon versteht der Hitzfeld eben gar nichts! ist ja auch kein Schweizer!!
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    1. Antwort von Pierre Datelier, Riehen
      Herr Rutschmann, Menschen wandern und mit ihnen ihre Namen. Sie sind ein gutes Beispiel - Ihr Name Rutschmann stammt auch nicht von Sursee. Und so heisst unser bester Spieler halt eben Shaqiri - gut so!
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    2. Antwort von Luca, Ballwil
      Mann muss eben auch Spieler in die Nati nehmen, die international gute Leistungen zeigen. Ihre Spielerauswahl hat gute Spieler dabei, aber ein Winter? 5 Superleague Tore sind nicht gerade ein international anerkannter Leistungsausweis. Da gibts in der Superleague mehrere Duzent bessere! Wenn ein Stürmer, der Urschweizer ist, dann würde ich eher einen Schneuwly vorschlagen!
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  • Kommentar von Christian Hofstetter, Zürich
    Hitzfeld beweisst wenig Taktgefühl. Dass Inler womöglich nicht spiele, gehört nicht in die Öffentlichkeit, bevor ein Trainer nicht mit dem betreffenden Spieler gesprochen hat. Hitzfeld scheint ein wenig die Orientierung verloren zu haben, nachdem er vor dem Champions Leage Final noch einmal ein grosses Kino gehabt hat. War da nicht schon früher ein ähnlicher Vorfall: Doch Kuhn mit seinem Captain Vogel. Nur hat Kuhn damals noch eine Schippe draufgelegt und Vogel gar nicht mehr aufgeboten.
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  • Kommentar von Thomas Wanner, Aarau
    Ja Sie, Herr Limacher, wenn jeder, der einen anderen vom Verein her kennt, spielen müsste, dann würden 200 Spieler spielen, oder ?
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