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Irische Medien schätzen ein «Irland muss ein grosses Biest besiegen»

Die Iren sind zufrieden mit ihrer EM-Quali-Kampagne. Nun wollen sie zum Abschluss die Schweiz oder Dänemark schlagen.

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Nullnummer zwischen Georgien und Irland
Aus Sport-Clip vom 12.10.2019.
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In der Schweiz ist man sich einig: Gegen Irland muss die Schweizer Nati gewinnen. Die laufende Kampagne in der EM-Qualifikation ist nicht ohne Störgeräusche verlaufen. Im Land des Gegners spricht man da schon in einem anderen Ton.

«Irland braucht nur einen Sieg in den 2 Spielen gegen die beiden grössten Rivalen um den direkten Quali-Platz», schreibt die Irish Times. Diese Ausgangslage hätte Irland nach der Auslosung gerne genommen. Auf der Insel weiss man allerdings um die Schwierigkeit der Aufgabe, wenn nach dem enttäuschenden Spiel gegen Georgien (0:0) getitelt wird: «Irland muss ein grosses Biest besiegen».

Live-Hinweis

SRF zwei überträgt die Partie Schweiz-Irland am Dienstag ab 20:10 Uhr live. Im Stream in der Sport App sind Sie ebenfalls live mit dabei. Anpfiff in Genf ist um 20:45 Uhr.

«Die Schweizer sind verwundbar und kommen mit der Last einer enttäuschten Nation nach Hause», legt der Irish Independent den Fokus auf die Schweiz. Die Nati-Akteure seien von Selbstzweifeln geplagt und schlagbar. Nur sei Irland nicht gut darin, Teams zu schlagen.

Deshalb gibt das Blatt Nationalcoach Mick McCarthy Tipps bezüglich Aufstellung. Das grösste Problem sei das Mittelfeld, wo der 60-Jährige zu loyal in seinen Personalentscheiden sei. Das könne Irland die Quali kosten.

Duffy und Connolly
Legende: Der Gefährlichste und der Hoffnungsträger Shane Duffy (l.) wird von Aaron Connolly gemustert. Getty Images

Hoffnungsträger: ein 19-Jähriger und ein Innenverteidiger

Auch wie Irlands Torflaute (nur 6 Treffer in 6 EM-Quali-Spielen) ein Ende finden soll, weiss die Irish Independent. Aaron Connolly soll's im irischen Sturm richten, ein 19-Jähriger mit bisher 11 Minuten Spielzeit bei der Nationalmannschaft.

«Kein Problem für ihn. Er lebt von grossen Spielen», sagt Klub- und Nationalmannschaftskollege Shane Duffy von Premier-League-Klub Brighton zu einem Startelfeinsatz des Talents.

Auch Iren ohne Goalgetter

Innenverteidiger Duffy ist mit total 3 Toren im Nationaldress der zweitbeste Torschütze im Aufgebot. Seinen Kopf beschreibt die grösste irische Tageszeitung als «wahrscheinlichste Torquelle». James McClean, der Ire mit den meisten Länderspieltoren, hat seit über 2 Jahren kein Tor mehr im Nationaltrikot erzielt.

Dass die Iren, wie im Hinspiel gegen die Schweiz, auffallend defensiv agieren und sich mit einem Unentschieden zufrieden geben würden, denkt die Irish Times nicht: «Die bitterste Variante wäre, nach 2 Unentschieden zum Schluss ungeschlagen nicht an der EM dabei zu sein.»

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 13.10.2019, 18:30 Uhr

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