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Nach Leistungsschwankungen Schweiz mit Zittersieg in Island

  • Die Schweiz gewinnt das Nations-League-Gruppenspiel gegen Island 2:1.
  • Damit ist klar: Island steigt ab und die Schweiz schafft den Ligaerhalt.
  • Haris Seferovic und Michael Lang waren erfolgreich.

Bis zur Schlussphase sah es nach einem souveränen Sieg der Schweizer Nationalmannschaft aus. Sie führte mit 2:0, sollte dann jedoch noch deutlich nachlassen. In der 81. Minute wurde Alfred Finnbogason nicht konsequent genug angegangen und erzielte aus rund 20 Metern mittels wuchtigem Schuss ein Traumtor.

Oh mein Gott, was für ein Debüt.
Autor: Yvon Mvogo

Nun wurde es nochmals richtig spannend, die Schweiz taumelte dem Schluss entgegen. Die Isländer kamen zu mehreren Hochkarätern. Fabian Schär musste kurz vor Schluss sogar auf der Linie klären. Die Isländer konnten letztlich jedoch nichts Zählbares aus dieser Schlussoffensive nehmen. Während die Nordländer in die League B absteigen, bleibt die Schweiz in der Nations League mit Sicherheit A-klassig.

Durch Leistungssteigerung in Front

Nach einer dürftigen ersten Halbzeit gelang dem Petkovic-Team eine klare Leistungssteigerung. Eine Flanke von Granit Xhaka konnte Haris Seferovic (52.) am zweiten Pfosten einnicken. Mario Gavranovic vergab 7 Minuten später eine «Hundertprozentige». Besser machte es Michael Lang (67.), der zum 2:0 abstaubte.

Mvogo hält Nati bei Debüt im Spiel

Ein toller Einstand gelang Yvon Mvogo. Der Nati-Debütant musste in der ersten Hälfte 2 Mal gegen Gylfi Sigurdsson klären. Und auch in der Schlussphase parierte Mvogo einige Male stark. «Oh mein Gott, was für ein Debüt», meinte der Leipzig-Goalie im Anschluss an die Partie.

Legende: Video Mvogo wird 2 Mal von Sigurdsson gefordert abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus sportlive vom 15.10.2018.

Auf die Schweiz wartet nun beim nächsten Zusammenzug im November die «Finalissima» gegen Belgien. In Luzern geht es am 18.11. um den Gruppensieg und somit die Teilnahme am Finalturnier der Nations League. Die momentan mit der Schweiz punktgleichen Belgier können davor ihre Ausgangslage im Spiel gegen Island noch verbessern.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.10.2018, 20.45 Uhr

42 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Ich warte immer noch auf eine starke Leistung mit Sieg der Schweizer in einem Ernstkampf gegen einen erstklassigen Gegner. Ich hoffe, dass mein Warten gegen Belgien ein Ende haben wird.
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    1. Antwort von Silvio Kohler (lordprong)
      Das Spiel gegen Portugal 2016 wird stets ausgeblendet. Ein souveräner Sieg gegen den Europameister. Als Erinnerung: die Schweiz siegte 2:0. Ronaldo war nicht dabei, dennoch war es ein schöner Sieg, der Freude bereitete! Ferner kann ich mich an einen 5:3 Sieg über Deutschland und ein gewisses WM-Eröffnungsspiel gg Spanien erinnern. Wir können einfach nicht erwarten, dass solche Siege Alltag sind und auf der Nati rumhacken weil sie gegen Belgien und England verliert. Etwas Unterstützung muss sein!
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  • Kommentar von Karl Elsener (Zürifän)
    Warum hatte es eigentlich Scjweizer Werbung (interdiscount etc.) auf den Banden in Island¿?
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Es gibt vielleicht nicht genug Sponsoren auf Island oder es hat mit einer der komischen UEFA Wirtschafts und Geldmaschinen Regeln zu tun?
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    2. Antwort von Silvio Kohler (lordprong)
      Wenn ich das richtig sehe, sind Sponsoren beider Länder im Stadion zu sehen. In Paris waren heute auch deutsche Firmen zu sehen. Ist ja nicht sooooo abwegig, wenn man eine breite Werbewirkung für die NL erzielen möchte. Ist aber reine Interpretation meinerseits.
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  • Kommentar von Dominique Schurtenberger (Schurti)
    Man sollte den Umstand, dass Petkovic Yvon Mvogo in diesem nicht unwichtigen Spiel das Vertrauen schenkte, besonders positiv hervorheben. Ich fand das ein starkes Zeichen, zumal Mvogo im Verein nur die Nummer 2 ist. Der Debütant hat denn auch prompt das Vertrauen des Coaches bestätigt und eine gute Leistung gezeigt. Schön anzusehen war dann auch, wie sich Mvogo nach Spielende freute, wie ein kleines Kind, während er von seinen Kollegen geherzt wurde. Wird dem jungen Mann sehr gut tun.
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