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Nati-Coach vor EM-Auslosung Petkovic: «Gegen Italien oder Deutschland wäre interessant»

Viele Konstellationen sind vor der EM-Auslosung bereits klar. Im Falle der Schweiz kann man dennoch gebannt auf die Losziehung blicken.

Vladimir Petkovic.
Legende: Ist gespannt auf die EM-Auslosung Vladimir Petkovic. Reuters

Spanien, Italien, Deutschland oder England: Eines dieser 4 Schwergewichte aus Topf 1 wird an der EURO 2020 (12. Juni bis 12. Juli) Gruppengegner der Schweiz sein. Einen langen Wunschzettel hat Vladimir Petkovic vor der EM-Auslosung am Samstag in Bukarest nicht geschrieben.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie die Auslosung zur EURO 2020 am Samstag, 30. November, live ab 18:00 Uhr kommentiert von Dani Kern auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Dennoch hat der Nationaltrainer seine Präferenzen: «Gegen Italien oder Deutschland zu spielen wäre interessant, weil wir noch nie an einer EM gegen sie gespielt haben», sagte Petkovic. Die Schweiz ist dem Topf 2 zugeteilt.

Zweimal Baku – bitte nicht

Der 56-jährige Tessiner weiss aber auch, dass ein Duell gegen Italien auch einen Nachteil mit sich bringen würde: «Es wäre eine logistische Herausforderung», meint Petkovic. Grund dafür sind die Spielorte: Diese heissen in Italiens Gruppe A Rom und Baku.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Schweiz ihr erstes und letztes Gruppenspiel in Aserbaidschans Hauptstadt bestreiten müsste. Zwischen Rom und Baku liegen rund 3'100 km Luftlinie.

Übersicht über die EM-Lostöpfe

Topf 1
Topf 2
Topf 3
Topf 4
ItalienFrankreichPortugalWales
BelgienSchweizTürkeiFinnland
EnglandKroatienDänemarkSieger Playoff A
DeutschlandPolenÖsterreichSieger Playoff B
SpanienNiederlandeSchwedenSieger Playoff C
UkraineRusslandTschechienSieger Playoff D

Aus Topf 3 würde Petkovic gerne einem Rendezvous mit Portugal aus dem Weg gehen. Der Titelverteidiger sei einer der stärksten Gegner überhaupt, glaubt der Nati-Trainer. Zudem hat die Schweiz nach der jüngeren Vergangenheit nicht die besten Erinnerungen an Duelle mit den Portugiesen.

Im vergangenen Sommer unterlag man Cristiano Ronaldo und Co. im Halbfinal der Nations League mit 1:3. Im Oktober 2017 verpasste die Schweiz nach einem 0:2 in Portugal die direkte Qualifikation für die WM 2018.

Video
Archiv: Schweiz scheitert im Nations-League-Halbfinal an Portugal
Aus Sport-Clip vom 05.06.2019.
abspielen

Steht der 3. Gegner erst im März fest?

Am Samstag kennt die Schweiz mit Sicherheit 2 ihrer 3 Gruppengegner an der EURO. Bis der 4. Vertreter bekannt wird, kann es aber bis im März dauern. Dann finden die Playoffs statt, in denen die verbleibenden 4 EM-Tickets vergeben werden. Fest steht einzig: Werden die Schweizer in die «Italien-Gruppe» gelost, heisst der Gegner aus Topf 4 entweder Finnland oder Wales.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch, 30.11.2019, 06:17 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Kunz  (peti69)
    Sportlich gesehen denke ich wären die Engländer in der jetzigen Verfassung die Schwierigsten, aber auch die Italiener haben sehr überzeugt diese Quali mit einem jungen Team und einem hervorragenden Trainer. Denke gegen Spanien oder Deutschland wäre noch am ehesten was zu holen. Ist aber nur mein Bauchgefühl. Wir werden es sehen!
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    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Aus Topf 1 sind alle Mannschaften Knacknüsse, selbst die Ukraine mit welcher unsere Nati noch eine "Penalty Rechnung" offen hat!
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  • Kommentar von Felix Burch  (Fritzli)
    Eine Auslosung ist kein Wunschkonzert,auch für Petkovic nicht!
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Falls das Los die Schweiz und Portugal doch zusammenführen würde, gäbe es doch auch gewisse Hoffnungsschimmer: Das Heimspiel im Herbst 2017 konnte gewonnen werden. Im Halbfinal der Nations League spielte die Schweiz auswärts eigentlich sehr gut (jedenfalls deutlich besser als in der WM-Quali). Dieses Mal würde es ein Spiel auf neutralem Terrain geben. Und CR7 ist kein ewiger Jungbrunnen und kann mittlerweile nicht mehr in jedem Spiel seine Topleistung abrufen.
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