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Nati-Neuling Kevin Mbabu «Ein Einsatz gegen England wäre eine grosse Freude»

Die Nati reist am Sonntagabend nach England. Für Kevin Mbabu ist es «fast eine Rückkehr nach Hause».

Kevin Mbabu.
Legende: In der Nati angekommen Kevin Mbabu. Freshfocus

Am Samstag gab Kevin Mbabu beim 6:0-Sieg gegen Island in St. Gallen sein Nati-Debüt. Und der 23-jährige Aussenverteidiger wusste auf Anhieb zu gefallen. «Es war ein sehr emotionaler Abend und ich bin glücklich, wie es gelaufen ist.» Den Stolz über seine Premiere und den Auftritt der Mannschaft teilte er auch auf Twitter mit:

Schon am Sonntagabend machte sich Mbabu mit der Nati auf nach England. In Leicester bestreitet das Team von Coach Vladimir Petkovic am Dienstag ein Testspiel gegen die «Three Lions». Für den YB-Spieler ist es eine spezielle Reise. Von 2013 bis 2017 stand der Genfer bei Newcastle unter Vertrag. «Es ist ein bisschen wie nach Hause zurückzukehren.»

In Newcastle konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln.
Autor: Kevin Mbabu

Der Nati-Neuling blickt gerne auf diese Zeit zurück. «Ich habe viele gute Erinnerungen an England. In Newcastle konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und habe vor allem mental einen grossen Schritt gemacht.» Wieviel er in England gelernt hat, beweist er seit letzter Saison regelmässig bei den Young Boys – und nun auch in der Nati.

Nach seinem gelungenen Debüt hofft Mbabu, auch gegen England zum Einsatz zu kommen. «Das wird ein sehr interessantes Spiel für mich und es wäre sicher eine grosse Freude, wenn ich spiele. Aber das wird der Trainer entscheiden.»

Ich hoffe schon, eines Tages in der Premier League spielen zu können.
Autor: Kevin Mbabu

England dürfte auch in Mbabus weiterer Zukunft eine Rolle spielen. Er macht kein Geheimnis daraus, dass eine Rückkehr auf die Insel auch auf Klubebene sehr reizvoll wäre. «Ich hoffe schon, eines Tages in der Premier League spielen zu können.»

Legende: Video Die Nati feiert einen Kantersieg über Island abspielen. Laufzeit 04:15 Minuten.
Aus sportaktuell vom 08.09.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.09.2018, 17:30 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von markus ellenberger (ELAL)
    Das frage ich mich auch warum dieses Freundschaftsspiel gegen England Werden jetzt noch mehr spiele gespielt? Habe gemeint es werden weniger! Hat jemand eine Antwort?
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    1. Antwort von daniel schulz (Binom)
      Pro Länderspielpause gibt es immer zwei Spiele, d.h. dass nur eine der 3 Mannschaften 2 NL Spiele bestreiten kann (Diesmal Island) die Anderen bestreiten noch jeweils ein normales Testspiel.
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    2. Antwort von Rolf Wysshaar (Seeländer)
      Nicht mehr. In solchen Oausen waren immer 2 Termine offen für Freundschaftsspiele. Mit der Nations League gibt es jetzt ein Wettkampfformat an dieser Stelle, wobei nicht jede Mannschaft immer 2 Spiele hat, deshalb dann eben doch 1 Freundschaftsspiel. Frankreich z. B. hatte jetzt 2 NL-Spiele. Die NL bekommt ihren Wert dadurch, dass man als Klassensieger die Euroquali schafft. Allerdings auch die der Gruppen B, C und D. Also schwächere Teams. Jetzt gibts halt Geld für Alle und somit störts keinen.
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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Hab Stephan Lichtsteimer immer sehr geschätzt für seine professionelle Einstellung, seinen Einsatzwillen und seine Leadereinstellung. Jetzt aber sollte man konsequent auf die nächste Generation von Spielern setzen und darum auch gegen England Mbabuu von Anfang an wieder auflaufen lassen. Er bringt frischen Wind auf der rechten Flügelseite. An Stephan Lichtsteiner vielen Dank für seine vielen tollen Einsätze!
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  • Kommentar von pius winiger (süsse maus)
    Jeder sollte sich dem Bashing von SRF & Boulevardmedien verwehren. Die ganze Doppelbürger-Affaire wurde solange aufgebauscht bis schliesslich von einer Wiedergutmachung gesprochen wurde. Was hat denn diese Mannschaft wiedergutzumachen? Tatsache ist, dass es CH-Bürger gibt, die 2 Pässe & 2 Heimatländer haben. So what? Es sind Menschen, die eine Geschichte haben. Mbabu ist einer von ihnen. Und wenn er sich sogar auch noch in einem 3. Land zuhause fühlt, dann ist auch dies in Ordnung.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Winiger, mit Ihrem Kommentar wärmen Sie das Thema Doppelbürger selber wieder auf, obwohl im Artikel nichts dazu steht, und bisher niemand hier den neuen Nati-Spieler Mbabu irgendwie in Frage gestellt hat.
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    2. Antwort von pius winiger (süsse maus)
      @Graf: Das ist genau der Punkt. Die Doppelbürgerschaft ist eigentlich gar kein Politikum. Es ist Normalität (am Beispiel von Mbabu aufgezeigt). Das Thema wurde nach der WM künstlich von den erwähnten Medien aufgepuscht (zuletzt beim Match CH-ISL) bzw. bei einem bestimmten Zielpublikum plaziert und eingesetzt. Deshalb nahm ich dieses Thema nochmals auf (als eigentlich alles schon vorbei und kommentiert war), um den Spiegel, als Metapher für eine Rückblende, nochmals herzuhalten...
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