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«Huggels Corner»: In der Nati steckt schon einiges von Yakin drin
Aus Sport-Clip vom 09.09.2021.
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Nati-Rubrik «Huggels Corner» Fehlende offensive Durchschlagskraft und ungenügende Standards

SRF-Experte Benjamin Huggel zieht Bilanz zu den Nati-Auftritten in der WM-Qualifikation gegen Italien und Nordirland.

Die Schweizer Nationalmannschaft hat die 1. Tranche unter der Ära von Neo-Coach Murat Yakin hinter sich. Auf den 2:1-Sieg im Testspiel gegen Griechenland folgten 2 torlose Unentschieden in der WM-Qualifikation gegen Europameister Italien und Aussenseiter Nordirland.

Die Schweiz hat gegen Nordirland manchmal schon fast planlos versucht, die Bälle aus dem Halbfeld in die Spitze zu spielen.

Die Nati hat in den letzten Tagen einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Zeit für Benjamin Huggel, die Auftritte unter Yakin unter die Lupe zu nehmen und eine erste Bilanz zu ziehen. Der SRF-Experte nimmt in «Huggels Corner» zu folgenden Punkten Stellung:

  • Defensive / Offensive: «Yakin legt hohen Wert auf die defensive Stabilität. Dadurch leidet aber die offensive Durchschlagskraft. Gerade gegen Nordirland hat man sich zu wenige Chancen erarbeitet und manchmal schon fast ein bisschen planlos versucht, die Bälle aus dem Halbfeld in die Spitze zu spielen. Es kommen weitere Gegner, die sehr tief stehen werden. Es geht also darum, Lösungen zu finden und Kreativität zu schaffen.»
  • Gewinner / Verlierer: «Fabian Frei ist die positive Überraschung. Er hat die Position von Granit Xhaka übernommen und die strategischen Aufgaben sehr gut gelöst. Auch Michel Aebischer hat mir gegen Italien sehr gut gefallen. Es überraschte mich, dass er gegen Nordirland nicht von Anfang an gespielt hat. Weil Yakin nur noch mit 2 Innenverteidigern spielt, kommt Fabian Schär nicht mehr zum Zug und gehört somit zu den Verlierern der Trainer-Rochade.»
  • Standard-Situationen: «Das ist noch keine Waffe des Schweizer Teams. Ich erhoffe mir, dass in den kommenden Zusammenzügen mehr Wert auf die Ausführung der Standards gelegt wird. Das ist im heutigen Fussball ein extrem wichtiges Mittel – gerade gegen Gegner, gegen die es schwierig ist, aus dem Spiel heraus Chancen zu erarbeiten.»

SRF zwei, sportlive, 08.09.2021, 20:10 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Meyer  (Aremeye)
    Muris grösstes Problem bei seinem Safety first Fussbal ist, dass die Schweiz offenbar keine(n) anständige Stürmer hat. Wie soll man defensiv stehen und Tore schiessen, wenn vorne keiner ist der zuverlässig Tore macht? Seit Alex Frei läuft vorne kaum mehr was... Ich glaube die Verteidiger haben seitdem mehr Tore geschossen als die Stürmer.

    Im Club-Fussball kann man sich ja passende Spieler dazukaufen, in der Nati geht das halt nicht - daher: umdenken Herr Yakin, sonst gibts keine WM für uns.
  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Yakin geht 2 Schritte zurück. 4er Abwehr ist Fussball von vorgestern ganz bestimmt gegen Nordirland. Warum er Shakiri ohne Not aussortierte wird sein Geheimnis bleiben. Leider hat Srf die Laufkilometer gegen Italien und Nordirland nicht publiziert. Ich würde aber Wetten abgeben, dass gegen Nordirland keine 112 km auf der Liste sind. Union Berlin läuft 120 km im Mittel. Warum schiesst Freuler nicht die Elfer. Der von Seferovic war schwächer als alle die Rodriguez verschossen
    hat.
  • Kommentar von Jochen Müller  (Jochen)
    Neben anderen Verbesserungsmöglichkeiten gäbe es da noch das Üben von Elfmeterschüssen