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Petkovics Vertrag als Nati-Trainer verlängert
Aus sportaktuell vom 25.02.2020.
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Nati-Trainerfrage geklärt Petkovic bleibt bis 2022 im Amt

Der Schweizerische Fussballverband gab am Dienstag die Vertragsverlängerung mit Vladimir Petkovic als Nati-Trainer bekannt.

An einer Medienkonferenz in Muri bei Bern hat der Schweizerische Fussballverband SFV bestätigt, was sich bereits länger abgezeichnet hat: Der Vertrag mit Nationaltrainer Vladimir Petkovic, der im Sommer nach der EURO 2020 ausgelaufen wäre, wird um weitere zwei Jahre verlängert.

Petkovic steht für Qualität und Kontinuität.
Autor: Dominique BlancZentralpräsident SFV

«Mit Vladimir Petkovic hat sich die Nationalmannschaft für alle grossen Finalturniere qualifiziert. Er hat die Mannschaft kontinuierlich verjüngt und zu einer starken Einheit geformt, welche regelmässig unsere Bevölkerung in ihren Bann zieht», sagt Zentralpräsident Dominique Blanc.

«Petkovic steht für Qualität und Kontinuität. Wir sind überzeugt, dass wir zusammen mit ihm ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte des Schweizer Fussballs schreiben können.»

Wir haben uns sportlich und strukturell neu organisiert und professionalisiert, um uns weiter zu verbessern.
Autor: Vladimir PetkovicNationaltrainer

Vladimir Petkovic freut sich über die Fortsetzung der Karriere mit dem A-Nationalteam: «Ich bin sehr glücklich und stolz, dieses tolle Team, das unser Land repräsentiert, weiterhin coachen zu dürfen. Wir haben uns sportlich und strukturell neu organisiert und professionalisiert, um uns weiter zu verbessern.»

Der neue Vertrag des 56-Jährigen läuft grundsätzlich bis 31. Dezember 2022. Sollte die Schweiz die Qualifikation für die Endrunde in Katar verpassen, würde der Kontrakt bereits nach der WM-Qualifikation Ende 2021 bzw. nach den Playoffs Ende März 2022 enden.

Erfolg spricht für Petkovic

Eine Vertragsverlängerung war für beide Seiten die logische Folge der Entwicklung der letzten Jahre. Eine Rückkehr in den Klubfussball kam für Petkovic denn auch nicht in Frage. Zwar sei das Trainergeschäft ein Tagesgeschäft und ein Wechsel entsprechend nie komplett ausgeschlossen.

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Petkovic: «Die Entwicklung ist gemacht, jetzt geht es um Stabilität»
Aus Sport-Clip vom 25.02.2020.
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«Aber wirklich an einen Wechsel habe ich nie gedacht, insbesondere in den letzten Monaten nicht. Nachdem ich erstmals mit Pierluigi Tami zusammengesessen bin, war es für mich entschieden», so der 56-Jährige.

Petkovic übernahm den Posten des Nationaltrainers nach der WM 2014 als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld. Unter ihm qualifizierte sich die Schweiz für die Europameisterschaften 2016 und 2020 sowie für die WM 2018. An der EURO 2016 war im Achtelfinal gegen Polen Schluss, zwei Jahre später scheiterte die Nati im WM-Achtelfinal gegen Schweden.

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Tami: «Petkovic hat die Mannschaft im richtigen Moment verjüngt»
Aus Sport-Clip vom 25.02.2020.
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Sendebezug: Livestream auf SRF Sport App, 25.02.2020, 14:30 Uhr.

mir/dab/zvg

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Eigentlich müssten mal alle Auslandsschweizer die Nationalmannschaft links liegen lassen. Die CH hat einfach nicht die Klasse, ohne diese Spieler sich für irgendetwas zu qualifizieren, geschweige denn eine Vorrunde zu überstehen . Dankbarkeit wäre hier angebracht und nicht irgendwelche sinnlosen sterotypen zu bedienen. Wie leider so oft, maßlose Selbstüberschätzung.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Herr Henchler, sie meinten sicher Secondos? Den Auslandschweizer sind Schweizer die im Ausland Leben und immer noch in Besitz des Schweizer Passes sind. Jeder der ein Schweizer Pass besitzt ist ein Schweizer, wer die Schweiz in Schweizer oder Eidgenosse oder Secondo unterteilt ist für mich ein Rassist. Es zeigt sich oft hier in den Kommentaren wie Menschen keine Ahnung haben von Fussball und nur Gift hineinbringen in die Diskussion, wie der Blödsinn mit der Nationalhymne singen.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      2.Teil/ Wenn mein Wagen Kaput ist verlange ich ja auch nicht das der Mechaniker vorher mir die Nationalhymne singt, sondern ich hoffe er kann mir meinen Defekten Wagen wieder in Ordnung bringen. Und wer jetzt noch kommt früher war es besser, dann sage ich Nein! Früher waren immer die Diskussionen mit den Deutschschweizer und den Welschen und Tessiner. Da wurden Tessiner und Welschen die Ballfertigkeit und die Spielerischen Fähigkeiten zugesprochen und den Deutschschweizer war der für das grobe.
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    3. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Danke Herr Röthenmund. Mir war der Begriff Secondos bis dato nicht geläufig. Ich denke das Pendant in D wäre dann "Deutscher mit Migrationshintergrund". Sie haben natürlich Recht, wenn sie sagen, daß diese Personen die diese "Klassifizierung" vornehmen, rassistische Tendenzen zeigen. Es ist schon erstaunlich, dass man immer und immer wieder über solche Dinge diskutiert. Leider wird hier offenbart, dass die kulturelle Weiterentwicklung bei einigen stehen geblieben ist.
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  • Kommentar von Marcello Sigrist  (Marsig)
    Noch etwas für „Hubiswiss“! Sie sprechen Holland und Italien an, die sich nicht qualifiziert haben für ein grosses Turnier. Beide Teams haben die Verjüngung der Mannschaft verpasst. Und genau das ist meine Befürchtung für die Schweiz. Ich benütze gerne einen Titel von Sina: wenn nid etz, wenn denn?
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Sigrist, Verjüngung besteht nicht in einem Austausch der ganzen Mannschaft, sondern im Verzicht auf gewisse "alte" und den Einbau neuer Spieler. Und genau diesen Prozess hat Petkovic vorangetrieben. Tami hat dies ja heute sogar hervorgehoben. Akanji, Elvedi, Zuber, Zakaria, Embolo, Mbabu, Freuler sind bereits arriviertere Nati-Spieler. Sow, Vargas, Fassnacht, Itten, Mvogo, Aebischer, Edimilson F., Cömert, Benito, Okafor haben auch alle in den letzten 1 1/2 Jahren schon gespielt.
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    2. Antwort von Hans H. Hirt  (AndromedaAxiomis)
      Ach wenn wir unseren Graf nicht hätten.
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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Wenn man so viele Spieler aus dem Balkan hat, braucht es sich ein Trainer mit einem solchen Hintergrund. Petkovic gelingt es sehr gut alle zu integrieren auch die Deutschschweizer Spieler. Zurzeit gegen die Secondos den Ton an in der Nati. Deshalb wird sich 1/3 der Schweizer Bevölkerung sich nie mit der Nati identifizieren können aber dafür die anderen 2/3. ich hatte die ehrenvollen Niederlagen in den 80er Jahren nich miterlebt wo die Deutschschweizer der Stamm der Nati stellten
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Hitzfeld hatte auch schon "viele Spieler aus dem Balkan" und konnte mit diesen sehr gut umgehen. Dafür braucht es "nur" eine empathische Persönlichkeit, welche offen auf Menschen zugehen kann, ungeachtet deren Herkunft oder Geschichte. Und woher nehmen Sie, Herr Glauser, Ihre zahlenmässige Aufteilung (1/3, 2/3) samt entsprechendem Grund bezüglich Identifizierung mit der Nati? Ich z.B. konnte und kann ungeachtet der jeweiligen "Durchmischung" seit rund 60 Jahren hinter der Nati stehen.
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    2. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Was ein Schmarrn. Ich bin mir sicher, daß 100% lieber eine Nationalmannschaft sehen, die mit ihren Mitteln erfolgreich spielt. wenn sie nur schweizer aufstellen würden, unterschreibe ich Ihnen, dass sich diese Mannschaft weder für ein großes Turnuer qualifizieren würde, geschweige denn eine Vorrunde überstehen würde. Sie haben es den Auslandsschweizern zu verdanken, daß die CH bei großen Turnieren dabei sein darf.
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