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Legende: Video Elvedi: «Bin mit meiner Situation sehr zufrieden» abspielen. Laufzeit 02:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.09.2019.
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Nati-Verteidiger Nico Elvedi Geduldig, aber nicht ohne Ansprüche

Über 100 Bundesliga-Spiele hat der Gladbach-Verteidiger bereits absolviert. Seine Erfahrung will er auch bei der Nati vermehrt einbringen.

In der Karriere von Nico Elvedi ging es immer Schlag auf Schlag. Mit 18 Jahren hatte er damals den FC Zürich verlassen, um in die Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach zu wechseln. Was viele als überhastet abtaten, stellte sich für ihn als richtiger Weg heraus.

Wenn sich die Nati vor den EM-Qualispielen in Irland und gegen Gibraltar trifft, steht Elvedi, der Ende September 23 Jahre alt wird, inzwischen bei der eindrücklichen Marke von 112 Bundesliga-Spielen. Dagegen wirken seine 11 Länderspieleinsätze ziemlich mickrig.

Dabei sein ist nicht alles

Sowohl an der EM 2016 in Frankreich als auch 2 Jahre später an der WM in Russland hatte Elvedi zum Nati-Kader gehört. Aber eben nur zum Kader, zum Zug kam der Innenverteidiger, der auch als rechter Verteidiger spielen kann, nicht.

Wenn man bei Gladbach so viele Spiele gemacht hat, hat man schon den Anspruch, irgendwann auch in der Nati zu spielen.
Autor: Nico Elvedi

Dass er im März im EM-Qualifikationsspiel gegen Dänemark in der Startelf stand, hatte mit dem Ausfall von Fabian Schär (Hirnerschütterung) zu tun. Ansonsten sind Schär und Manuel Akanji in der Innenverteidigung gesetzt. «Ich bin noch relativ jung und geduldig. Zuletzt bin ich zu Spielen gekommen und mit der Situation sehr zufrieden», gab sich Elvedi gewohnt zurückhaltend.

Legende: Video Die Tore im Nations-League-Spiel gegen Belgien abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus sportlive vom 18.11.2018.

Noch geduldig, aber nicht ewig

Im Rahmen der Nations League hatte Elvedi insgesamt viermal von Beginn weg gespielt. Gegen Belgien war ihm im November sein erster Treffer im Nationalmannschafts-Dress gelungen. Nicht der einzige Grund, weshalb Elvedis Ambitionen gestiegen sind.

«Ich bin noch relativ jung und geduldig. Aber wenn man bei Gladbach viele Spiele gemacht hat, hat man schon irgendwann den Anspruch, auch in der Nati zu spielen», stellt Elvedi klar.

Livehinweis

Verfolgen Sie die beiden EM-Qualispiele der Nati live auf SRF zwei und in der SRF Sport App:

  • Donnerstag, 20:10 Uhr, Irland - Schweiz
  • Sonntag, 17:30 Uhr, Schweiz - Gibraltar

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 02.09.2019, 22:30 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Und in der Causa Shaquiri ist eben ausgekommen, dass bei Liverpool gar kein Mannschaftstraining stattfindet.
    Zuviele Leute sind mit ihrer Nationalmannschaft unterwegs und Klopp hat dem Rest freigegeben. Da hat man doch keine Fragen mehr. Der Kosovo-Schweizer hat keine Lust, alles andere sind Ausreden, oberfaule!
    Ausschluss wegen Illoyalität!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Herr Elvedi, Ansprüche darf man stellen und ein gesundes Selbstvertrauen ist auch in Ordnung, doch die letzten Auftritte in der Nati waren nicht gerade berauschend. Da kann das Tor gegen Belgien nicht hinüber wegtäuschen. In ihrer eigentlichen Aufgabe dem Verteidigen zeigen sie oft gravierende Mängel auf, auch beim Club. Das mag zwar gegen die nächsten beiden Gegner reichen, doch für höhere Aufgaben sehe ich sie noch lange nicht!
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    1. Antwort von Roger Gasser  (allesrotscher)
      Gut ist Ihre Meinung für Elvedi unwichtig, auch wenn Sie ihn persönlich ansprechen wird er es kaum lesen.
      Er geht seinen Weg wie er will und bisher ist er gut damit gefahren.
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    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Röthenmund, was sie schreiben ist blanker Unsinn. Klar, Elvedi macht Fehler, wie jeder Fussballer. Fehler von Verteidigern führen eher zu Toren. aber vor allem macht Elvedi einen guten Job. 23 Jahre alt und schon über 100 BuLi Spiele sprechen eine klare Sprache. Er ist ein Musterprofi, beim FCZ hervorragend ausgebildet, mit Biss und unglaublichem Potential. Nächste Station wird ein absoluter Top-Verein sein und auch da wird er sich durchsetzen.
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