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Niederlage gegen Katar Riesenblamage für die Schweizer Nati

  • Das Team von Vladimir Petkovic verliert in Lugano das Testspiel gegen Katar mit 0:1.
  • Akram Afif gelingt in der 86. Minute der Siegtreffer für die Nummer 96 der Fifa-Weltrangliste.
  • Die Schweizer zeigen eine schwache Leistung, haben bei zwei Aluminiumtreffern aber auch Pech.

In der 86. Minute erlebte ein ohnehin trister Abend vor knapp über 4000 Zuschauern im Cornaredo in Lugano seinen negativen Höhepunkt. Nach einem Ballverlust der Schweizer konnte Akram Afif alleine auf das Tor ziehen. Der Stürmer liess Yvon Mvogo aussteigen und schob zum 1:0 für die Katari ein.

Legende: Video Katars Afif erzielt den goldenen Treffer abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus sportlive vom 14.11.2018.

Heimserie endet brutal

Die Schweizer versuchten in der Folge, die Blamage noch abzuwenden. Der Ausgleich wollte ihnen aber nicht mehr gelingen. Damit setzte es für die Nati nicht nur eine äusserst bittere Pleite ab, gleichzeitig ging auch eine Serie zu Ende. In zuvor 12 Heimspielen war die Schweiz ungeschlagen geblieben.

Lang und Fassnacht nur ans Aluminium

Die Niederlage war die Quittung für einen schwachen Auftritt der Schweiz. Auf tiefem Boden in Lugano hatten die Gastgeber zwar über weite Strecken mehr Spielanteile. Der letzte Wille, der volle Einsatz fehlte aber.

Gegen defensiv meist gut stehende Katari erspielten sich die Schweizer nur selten gute Chancen. Die besten Möglichkeiten vergaben Michael Lang mit einem Pfosten-Kopfball in der 36. Minute und Christian Fassnacht, der in der 53. Minute die Latte traf.

Katar mit engagierter Leistung

Und so feierte Katar am Schluss einen nicht unverdienten Sieg. Der Aussenseiter spielte gut mit und hätte sich bereits früher mit einem Treffer belohnen können. Captain Hassan Al Haydos vergab in der 23. Minute gleich zweimal. In der 25. Minute zog Afif alleine auf Mvogo los, legte sich den Ball aber zu weit vor. Von seiner darauf folgenden Flugeinlage liess sich der Schiedsrichter nicht täuschen.

Legende: Video Afif mit dreister Schwalbe abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus sportlive vom 14.11.2018.

Lacroix und Benito mit Premieren

Vladimir Petkovic musste in Lugano auf mehrere verletzte oder angeschlagene Spieler verzichten. So standen mit Léo Lacroix und Loris Benito auch zwei Debütanten in der Startelf der Schweizer. Nach einer sehr schwachen 1. Halbzeit wechselte der Nati-Coach zur Pause gleich viermal. Mehr als eine leichte Steigerung resultierte daraus aber nicht.

Chance zur Wiedergutmachung bietet sich der Nati am Sonntag. In Luzern kommt es dann in der Nations League zum Duell mit Belgien.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.11.18, 18:45 Uhr

146 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Die YB Fehlerkette. Als Sow den Ball dem Gegner überlässt - steht Aussenverteidiger Benito an der gegnerischen Grundlinie. Nbabu steht 20 m weit in der gegnerischen Platzhälfte und etwa 15 m von gegnerischen Stürmer entfernt der dann das Tor schiesst. Nbabu ist ein Komplettausfall, der nicht in der Lage ist taktisch intelligent zu spielen. Er hat im Nationalteam nichts verloren. Läuferisch ist Schär auch nicht gerade 1A.
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    1. Antwort von Patrick Salonen (Patrick Salonen)
      sie haben mvogo als ehemaliger yb-spieler vergessen... so ein stuss! sow verliert den ball in einer denkbar ungünstigen lage. er ist ein yb-spieler. warum genau nun alle anderen yb-akteure aber mitschuldig sein sollen erklärt sich nicht so ganz. ich denke man verliert in dieser situation ganz einfach den ball nicht, punkt! was mbabu betrifft, so hat er wirklich unter seinen möglichkeiten gespielt. trotzdem wird er über kurz oder lang ein grosser gewinn für die nati.
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    2. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      YB spielt zwar in der CL blamabel, aber an dieser Niederlage sind, ausser Mvogo, alle gleichermassen beteiligt. Dieses Spiel zeigt deutlich, dass es keinen Sinn macht solche Freundschaftsspiele auszutragen. Das Gerede von Stolz und Ehre kann ich nicht ernst nehmen. Die Spieler hatten schlicht keine Lust. Petkovics Analyse ist eine Frechheit. Seine Zeit läuft ab.
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  • Kommentar von tom tudo (tudo)
    Kein grund zur sorge. Die B 11 hat gepatzt. Die A nati wirds dann in LUZERN richten
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    1. Antwort von Yves Sydler (Yves Sydler)
      Das denke ich eher nicht
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  • Kommentar von Danny Kinda (Kinda)
    Ich fühlte mich gestern an die alte Fussballweisheit zurück erinnert: Wer die Tore vorne versiebt, kriegt sie. Das war denn auch klassisch gestern aber offen gesagt fehlt es mir an der entsprechenden Mentalität der neuen. Das war ja auch nicht einfach der zweite Anzug sondern da waren auch erfahrene auf dem Platz. Es zeigt einfach auch auf, dass wir zur üblichen Startelf wenig Optionen haben. Gegen Belgien wird es so oder so schwer aber so wie man jetzt spielt, gibt's eine Klatsche.
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