Petkovic, Probleme und die Politik

Der Schweizer Nati-Trainer blickt auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück. Zufrieden ist er aber noch nicht ganz.

Vladimir Petkovic in dunklem Anzug mit roter Krawatte applaudiert klatschend mit den Händen vor seinem Gesicht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Vladimir Petkovic Der Nati-Coach hat 2016 an Akzeptanz gewonnen. EQ Images

Was sagt ein Trainer einer Mannschaft, die in den letzten 9 Spielen 6 Siege gefeiert und nie nach 90 Minuten verloren hat? «Wir können und müssen noch viel besser werden.» – Vladimir Petkovic beweist in einem Interview mit der NZZ seinen Willen zur Perfektion.

Petkovic über...

...sein Jahr 2016:

  • «Was mich am glücklichsten macht, ist zu sehen, wie wir in diesem Jahr eine Mannschaft geworden sind. Das ist das Schwierigste im Fussball, und wenn es gelingt, ist es das Schönste.»

...Probleme im Team:

  • «Die Chemie stimmte nicht optimal. Und genau in diese Zeit fiel die Polemik über den Balkan-Graben in unserer Mannschaft. Einen solchen gab es zwar nicht, aber der Zustand des Teams war nicht gut genug.»

...die Vorbildrolle der Nati:

  • «Wir können ein Beispiel sein für das Zusammenleben von Menschen. Wenn die Schweiz so tolerant ist wie meine Mannschaft, dann bin ich zufrieden.»

...das (fast) perfekte letzte halbe Jahr:

  • «Wir haben Schwächen gezeigt, in Andorra oder auch in Ungarn. Wir können und müssen noch viel besser werden, vor allem auch mental.»