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Die Schweiz feiert in Litauen einen ungefährdeten 4:0-Sieg
Aus Sport-Clip vom 12.10.2021.
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Presseschau nach dem 4:0-Sieg «Breellissimo» und ein Trauma als Strohhalm

Das Nationalteam geniesst nach dem klaren Sieg in Litauen weiterhin viel Kredit in den Medien. Eine Rundschau durch die Schweizer Presse.

Fliegen mit Breel
Autor: Titelin der Luzerner Zeitung
Breellissimo!
Autor: Titelim Blick

Der Protagonist innerhalb der Schweizer Mannschaft war am Tag nach dem 4:0 in Vilnius gegen die Nummer 137 der Weltrangliste rasch gefunden. Entsprechend wurde dieser von den hiesigen Medien phantasievoll auf den Punkt gebracht.

Auch die Neue Zürcher Zeitung feierte den Doppeltorschützen gegen Litauen ab: «Im Herbst 2021 ist der wuchtige Embolo in der womöglich stärksten Verfassung seiner vielversprechenden Karriere, die oft von Verletzungen geprägt war.»

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Embolo: Er steht zweimal nach einem Eckball bereit
Aus Sport-Clip vom 13.10.2021.
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Trostlos war nur der Rahmen

Gemäss Blick ist es zweifellos dem 24-jährigen Gladbach-Export zu verdanken, dass die Nati nach einer zähen Startphase Fahrt aufgenommen hat. «Nach einer halben Stunde kippt alles, als Embolo auf dem Granulat-geschwängerten Uralt-Kunstrasen einen Shaqiri-Corner einnickt.»

Bis zu diesem Dosenöffner in der 31. Minute hat auch der Tages-Anzeiger eher ernüchtert ausgemacht: «Die erste halbe Stunde bot keinen Anlass für Begeisterungsstürme.» Doch dann liess sich das Ruder herumreissen. So wird resümiert: «4:0 steht es an einem winterlich kalten Abend an einem Ort, der an die tiefste Fussballprovinz erinnert.»

Der Tagi liefert prompt das Zeugnis für den Nationalcoach nach zum Zusammenzug im Oktober: «Er darf nach dem Abpfiff beruhigt in die Runde schauen. In einem trostlosen Rahmen hat seine Mannschaft die Aufgabe erfüllt und nach Nordirland auch Litauen besiegt.»

In der Luft ebbte der Schwung ab

Nur lobende Worte setzte es für die Schweizer aber nicht ab. Die NZZ bemängelte: «Die Schweizer verpassten es, mit einer entschlosseneren Leistung eine noch bessere Ausgangslage im Vergleich mit Europameister Italien zu schaffen.»

Wer weiss, wie es im entscheidenden Moment um die Nerven der Italiener bestellt ist?
Autor: Frageim Tages-Anzeiger

Die Luzerner Zeitung analysierte, dass die Nati einen höheren Erfolg gegen Litauen gar nicht verdient hätte. «Nicht nach dieser durchschnittlichen Leistung. Konzentriert traten sie auf, das schon, aber der Schwung aus der Partie gegen Nordirland vom Samstag in Genf ist irgendwo im Flugzeug verloren gegangen.»

Die Hoffnung hat ein Szenario und einen Namen

Nach dem Rückblick bleibt der Ausblick. Fangen wir an mit dem Tagi, der die Ausganglage für den Endspurt in der Ausscheidungskampagne für die WM-Endrunde 2022 in Katar nochmals detailliert schildert – und dabei durchaus kokettiert.

  • Tages-Anzeiger: «Ein 4:0 für den Final in Italien»

«Aber wer weiss, wie es im entscheidenden Moment, in dem die Italiener so viel zu verlieren haben, um ihre Nerven bestellt ist. Das Trauma, dass sie vor 4 Jahren in der Barrage gegen Schweden die WM in Russland verpassten, dürfte sie nun wieder einholen.»

  • Blick: «Nun brauchen wir nicht mehr nur Tore, Tore, Tore. Sondern einen Exploit.»
  • Neue Zürcher Zeitung: «Er (Embolo) ist ein Schweizer Hoffnungsträger für die abschliessenden Partien in dieser WM-Qualifikation im November in Italien und gegen Bulgarien.»

SRF zwei, sportlive, 12.10.2021 20:10 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Also… man kann den Blick nicht mögen ja.
    Aber genau für solche Texte wie jener bei der Beschreibung des Breel-Tores muss man die Zeitung irgendwie doch mögen (falls man sie net mag) :-)

    Zur Nati:
    Ja, man hätte warscheinlich noch 2-3 Tore mehr zustande gebracht. Aber Man bedenke auch, die Schweiz spielte maximal dezimiert. Kein Sefe, kein Mbabu, kein Akanji, kein Xhaka, kein Zakaria.

    Ich denke von daher, dass der Gladiatorenkampf in Rom ausgeglichen sein wird
  • Kommentar von Oliver Steffen  (Oliver Steffen)
    Brot und Spiele