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Schweizer Torflut Nati mit Gala gegen Panama

Die Schweiz gewinnt das Testspiel in Luzern gegen den WM-Teilnehmer aus Mittelamerika gleich mit 6:0.

Die Schweizer Nationalmannschaft hat die erste Vorbereitungsphase auf die WM in Russland mit einer Gala abgeschlossen. Gegen Panama siegte das Team von Vladimir Petkovic gleich mit 6:0. Sechs verschiedene Torschützen bewiesen dem Coach, dass er in der Offensive über zahlreiche Alternativen verfügt.

Legende: Video Der herrlich herausgespielte Führungstreffer abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus sportlive vom 27.03.2018.

Drei Spieler mit Bestnoten

Denn Petkovic nominierte für das Panama-Spiel sein B-Team. Im Vergleich zum 1:0-Sieg in Griechenland standen 8 neue Spieler in der Schweizer Startformation. In diesem in Luzern auf der ganzen Linie überzeugenden Ensemble ragten 3 Akteure heraus:

  • Blerim Dzemaili: Der einzige Torschütze in Athen brachte die Schweiz gegen Panama 1:0 in Führung. Dazu holte er den Elfmeter zum 2:0 heraus und war auch am vierten Treffer beteiligt.
  • Steven Zuber: Der Hoffenheim-Söldner leitete das 1:0 mit einem schönen Doppelpass auf Dzemaili ein, erzielte das 4:0 und bereitete den 5. Treffer mit einem herrlichen Zuspiel vor.
  • Mario Gavranovic: Der Stürmer bereitete das vierte Tor kurz vor der Pause vor und erzielte nach dem Seitenwechsel das 5:0 gleich selber. Er war ein Aktivposten in der Offensive, sorgte stets für Gefahr.

Die weiteren Schweizer Tore erzielten Granit Xhaka per Foulpenalty, Breel Embolo nach einem Fehler in der Panama-Defensive sowie der eingewechselte Fabian Frei.

Bürki und die Defensive kaum geprüft

Und die Schweizer Defensive? Wurde kaum geprüft. Panama agierte für einen WM-Teilnehmer erschreckend harmlos. Die einzigen Abschlüsse – 2 Weitschüsse – sorgten kaum für Beunruhigung bei Keeper Roman Bürki. Die Verteidiger Michael Lang, François Moubandjie oder Nico Elvedi – wie Gavranovic oder Zuber im Normalfall eher zweite Wahl – erhielten so kaum die Chance, sich auszuzeichnen.

Nächstes Rendez-vous im Tessin

Zum nächsten Mal trifft sich die Nati bereits im Rahmen der unmittelbaren WM-Vorbereitung. Das Trainingslager beginnt am 27. Mai in Lugano. Am 3. Juni steht in Villarreal ein Testspiel gegen Spanien auf dem Programm, am 8. Juni steigt in Lugano die WM-Hauptprobe gegen Japan. In die WM startet die Schweiz am 17. Juni gegen Brasilien.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.03.2018, 18:30 Uhr

39 Kommentare

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  • Kommentar von El Bernie (ElBernie)
    Das ist so ein Feierabendfussball gewesen. Paar Freunde aus Panama tun sich zusammen um gegen die Schweiz anzutreten, hervorragend gewesen. Das war ein Spiel fürs Selbstvertrauen. Zu gewinnen gibt es aber erst an der WM was. Und bis dahin stosse ich weiter an. Prost.
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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Tolle und überzeugende Leistung der Schweizer „B-Mannschaft“. Wenn man dann noch bedenkt, dass Petkovic viele gute Spieler zu Hause hat lassen müssen, sieht man, dass die Nati über eine noch nie zuvor erreichte Breite und Tiefe im Kader verfügt. Wenn wir jetzt noch einen Chapuisat- oder Türkylmaz-ähnlichen Stürmer hätten, würden sich auch die ganz Großen im Fußball die Schweiz als Gegner wegwünschen. Mit Embolo könnte ein solcher Stürmer heranwachsen.
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  • Kommentar von Patrick Schmutz (Rickli)
    Ich finde, man sollte zwischendurch auch mal gegen grosse Nationen wie Deutschland, Brasilien, Spanien etc. spielen. Wenn ich die letzten Jahre anschaue, waren es mehrheitlich kleine Gegner.
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    1. Antwort von Marc Nager (Marc Nager)
      Am 3. Juni wird die Nati ja genau gegen dieses Spanien als Simulation für das Brasilienspiel in Villareal auflaufen. Steht übrigens am Ende des Artikels. ;-)
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