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Mit der gehörigen Portion Selbstvertrauen: Widmer vor dem Italien-Spiel
Aus Sport-Clip vom 09.11.2021.
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Schweizer vor Italien-Duell Optimistisch nach Rom: «Wollen Leistung vom Hinspiel bestätigen»

Silvan Widmer und Neuling Kastriot Imeri geben sich trotz gewichtiger Absenzen vor dem Auftritt in der italienischen Hauptstadt selbstbewusst.

Ausgerechnet gegen Nati-Teamkollege Yann Sommer hatte Silvan Widmer letzten Freitag sein erstes Tor im Mainzer Dress erzielt. So sorgte der sehenswerte Ausgleich gegen Gladbach denn auch für Gesprächsstoff im Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft.

Noch mehr Aufmerksamkeit verursachen jedoch die zahlreichen verletzungsbedingten Abwesenheiten im Team von Trainer Murat Yakin. Es gelte, diese Ausfälle als Mannschaft zu kompensieren, so Widmer. Doch auch er hält fest: «Es fehlen uns wichtige Spieler.»

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Widmer: «Wollen trotz gewichtiger Absenzen überzeugen»
Aus Sport-Clip vom 09.11.2021.
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Ein Remis, das hilft

Mut machen soll der Nati das Hinspiel im St. Jakob-Park. Beim Aufeinandertreffen Anfang September seien sie mindestens ebenbürtig, und in gewissen Phasen gar das bessere Team gewesen. In Rom gelte es, sich wiederum nicht zu verstecken und die wenige Chancen zu nutzen, so der Ex-Basler.

Italien - Schweiz bei SRF

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SRF bietet zum Knüller Italien - Schweiz am Freitag den gewohnten Komplett-Service:

  • 20:10 Uhr: Start der Übertragung mit dem Vorprogamm
  • 20:45 Uhr: Anpfiff im Stadio Olimpico in Rom

Im TV sind Sie auf SRF zwei live mit dabei. In der SRF Sport App stimmen wir sie im Liveticker mit Stream frühzeitig auf die Partie ein und informieren Sie laufend über das aktuelle Geschehen. Radio SRF 3 wird das Spiel ab Anpfiff durchkommentieren.

«Italien legt viel Wert auf ein gepflegtes Aufbauspiel», konstatiert Widmer. Dies mache es den Schweizern schwierig, das Bollwerk der wieder einsatzbereiten Routiniers wie Giorgio Chiellini und Leonardo Bonucci zu überwinden. Doch wie bereits im Hinspiel werden sie versuchen, aus den daraus resultierenden, längeren Ballbesitzphasen Gefahr zu erzeugen.

Selbstsicher inmitten von Idolen

Zum ersten Mal mit dabei sein wird dann auch Kastriot Imeri. Der Mittelfeldspieler von Servette wurde aufgrund der jüngsten Ausfälle nachnominiert. Für den 21-Jährigen sei es ein Kindheitstraum, der nun in Erfüllung gehe. «Ich hatte nach der Niederlage gegen Zürich erfahren, dass ich für die beiden Spiele zum Kader zähle – es war eine sehr schöne Überraschung.»

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Imeri: «Ein Kindheitstraum, der wahr wird» (franz.)
Aus Sport-Clip vom 09.11.2021.
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Obwohl es seinen Genfern in der Liga jüngst nicht mehr rund läuft, stehe Imeri derzeit mit einem guten Gefühl auf dem Platz. Er sei hochmotiviert, schliesslich warte in Rom niemand Geringerer als der Europameister. Doch nicht nur im Kader der Italiener, auch bereits im Training mit den Schweizern würden Spieler mit ihm auf dem Platz sein, von denen er selbst Fan sei.

«Ich bin zwar noch jung, stehe aber auf dem gleichen Rasen wie sie», gibt sich Imeri selbstbewusst. So seien die Jungen heutzutage eben, meint auch Widmer mit einem Schmunzeln im Gesicht – und das sei gut so.

SRF zwei, sportflash, 08.11.2021, 20:00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Sie dürften die Italiener bei Ballbesitz nicht "Fussballspielen" lassen. Spätestens ab der Mittellinie dürfen die keinen Millimeter Raum haben. Rein in die Zweikämpfe, dann liegt evtl. was drin.....;-))
  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Wie gesagt: Es braucht eine Kombination aus dem Frankreich-Match ab dem 2. Sefe-Goal und aus dem Spanien-Match ab der Verlängerung, dann kann man bestehen. Man darf aber auch sagen, die Jungen werden ‚on fire‘ sein,… die sind sicherleich eine latente Gefahr.

    Forza Svizzera, schickt die Italos zurück auf den Ätna :-)
    1. Antwort von luca de angelis  (lucadeangelis)
      @gutknecht…und ich hoife das der europameister, eine weitere lektion an die formaggini geben werden ;)
  • Kommentar von Dieter Hansen  (Dieter H.)
    "Beim Aufeinandertreffen Anfang September seien sie mindestens ebenbürtig, und in gewissen Phasen gar das bessere Team gewesen."
    Das ist wohl ein schlechter Witz. Eine einzige hochkarätige Chance durch den Kopfball von Akanji gegen etwa zehn Chancen der Italiener, darunter ein Penalty. Und dann schwafelt man von mindestens ebenbürtig und sogar phasenweise das bessere Team.
    Das nennt man negieren oder ausblenden der Realität....
    1. Antwort von Hans Maag  (Maag Hans)
      Sie haben mit Ihrer Analyse vollkommen recht. Manchmal spielt allerdings der Fussball verrückt und die Hoffnung auf ein Unentschieden oder gar einen Sieg stirbt - hoffentlich auch bei Ihnen - erst zuletzt. Wenn die Italiener allerdings früh in Führung gehen, wird es schon sehr schwer werden, gut auszusehen.
    2. Antwort von Moni Meier  (Moni19)
      Widmer sagt aber, dass Italien phasenweise das bessere Team gewesen sei, nicht die Schweiz. Das wird im obigen Text falsch wiedergegeben.
    3. Antwort von luca de angelis  (lucadeangelis)
      @hansen…was früher bei den italiener cattenaccio hies, heisst eben bei den schweizer heute…klever, taktisch und ebenbürtig…unter uns gesagt: cattenaccio…hehe forza italia forever…